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27. Juni 2014  

Tipps zum Verhalten im Praktikum

5 Dinge, die Unternehmen von Praktikanten erwarten

Was sich Praktikanten wünschen ist klar: Eine gute Bezahlung, spannende Aufgaben und eine nette Arbeitsatmosphäre. Aber was erwarten eigentlich die Unternehmen? Wir erklären, welche Anforderungen du als Praktikant erfüllen solltest.

In der Schule ist es Pflicht, in manchen Studiengängen auch: das Praktikum. Für Schüler ist es eine Gelegenheit, einen ersten Einblick in Berufe zu bekommen, für Studenten ist es die Chance, die erlernte Theorie in der Praxis anzuwenden und wichtige berufliche Erfahrungen zu sammeln. Wer nicht seitens der Schule oder Uni zu einem Praktikum verpflichtet ist, macht sich die Entscheidung oft nicht leicht. Warum ein Praktikum machen, wenn es nur wenig oder gar keine Kohle gibt und im schlimmsten Fall Handlangertätigkeiten oder Überstunden als unbezahlte Vollzeitarbeitskraft anstehen? Doch auch, wenn sich der eine oder andere aus diesem Grund vor einem Praktikum drückt – ganz ohne geht es in der Regel nicht.

Dass Praktika wichtig sind und von Arbeitgebern anerkannt werden zeigt die Studie Jobtrends Deutschland 2014 des Staufenbiel Instituts. Demnach empfiehlt jeder dritte Personaler Studenten, drei oder sogar mehr Praktika zu machen. Drei oder sechs Monate halten sie dabei für die optimale Dauer. Aber was erwarten die Arbeitgeber noch von Praktikanten? Wir erklären euch, worauf ihr achten solltet:

  1. Eigeninitiative zeigen
    Es könnte so entspannend sein, wenn bloß nicht ständig jemand mit Aufgaben um die Ecke kommt und dich beim Internetsurfen stört? Anstatt dich einfach nur im Bürostuhl zu drehen, solltest du lieber aktiv nach Aufgaben fragen. 94 Prozent der Unternehmen

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    wünschen sich, dass Praktikanten mehr Eigeninitiative zeigen und sich selbst in den Arbeitsalltag einbringen. Vorteil: Wenn du deine Unterstützung anbietest, fallen vielleicht ja auch lästige Aufgaben wie Kaffekochen oder den Postboten spielen weg.
  2. Offen auf Kollegen zugehen
    Nichts ist schlimmer, als sich wie das fünfte Rad am Wagen zu fühlen. Klar, wer als Praktikant in ein eingeschworenes Team kommt, hat es nicht leicht. Wenn du dich aber von Anfang an für deine Kollegen interessierst und offen auf sie zugehst, wirst du dich schnell wohlfühlen. Das sehen auch 70 Prozent der Unternehmen so und wünschen sich, dass ihre Praktikanten kontaktfreudiger sind.
  3. Aufgaben termingerecht erledigen
    55 Prozent der Unternehmen erwarten, dass Praktikanten vereinbarte Termine besser einhalten. Auch wenn es für dich nur ein kurzer Aufenthalt im Unternehmen ist, muss das Unternehmen seine Aufträge pünktlich erledigen. Wenn du also eine Aufgabe bekommst, solltest du sie sofort angehen und nicht auf die lange Bank schieben. Auch aus eigenem Interesse. Denn wenn du zeigst, dass man sich auf dich verlassen kann, bekommst du schnell mehr Verantwortung übertragen.
  4. Respekt gegenüber Kollegen und Vorgesetzten zeigen
    Alles kann, nichts muss? Falsch. Auch wenn du als Praktikant einen Sonderstatus hast, musst du Anweisungen des Chefs und deiner Kollegen befolgen. Die Hälfte der Unternehmen wünscht sich, dass Praktikanten mehr Respekt gegenüber Vorgesetzten und Kollegen aufbringen. Wenn die Praktikumszeit also so angenehm wie möglich ablaufen soll, dann sei einfach immer freundlich und tu am besten das, was man dir aufträgt. Hast du wirklich mal ein Problem, dann sprich es am besten auf eine nette Art an. Mit Sicherheit kommt man dir entgegen. Ein "Nö, da hab ich keinen Bock drauf" oder unentschuldigtes Fehlen sind dagegen gar nicht angebracht.
  5. Pünktlichkeit
    Wenn um sechs Uhr morgens der Wecker klingelt, heißt es den inneren Schweinhund besiegen. Warum sich nicht noch einmal umdrehen und weiterschlafen? Die paar Minuten, die man später kommt, fallen doch nicht ins Gewicht. Von wegen! Pünktlichkeit ist vielen Unternehmen wichtig, immerhin 45 Prozent vermissen dies bei ihren Praktikanten. Und das ist auch kein Wunder, denn sie müssen sich auf dich verlassen können. NIchts ist peinlicher, als den Kunden vor verschlossener Ladentür stehen zu lassen, nur weil jemand den Wecker nicht hören wollte…
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