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06. April 2016  
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Hotelmanagement studieren bei Swiss Education Group

Globale Gastfreundschaft

Zwei Mal im Jahr veranstaltet die Swiss Education Group (SEG) eine eigene Karrieremesse für die Studenten ihrer Hotelschulen. Diese treffen hier auf ihre zukünftigen Chefs – von Unternehmen aus aller Welt.
SEG Hotelmanagement

Chris und Ben besuchen das International Recruitment Forum.

Im Foyer tummeln sich lauter Menschen in schicken Anzügen und Kostümen, jung wie alt. Der Grund für all den Trubel: Dort, wo sonst das berühmte Montreux Jazz Festival stattfindet, steigt heute das "International Recruitment Forum", eine Karrieremesse speziell für die Studenten der Hotelmanagement-Schulen der Swiss Education Group (SEG). Sie haben heute die Chance, Personaler von rund 120 Unternehmen zu treffen und sich weltweit Jobs und Praktika zu sichern. Hilton, Hyatt, Kempinski – es sind klangvolle Namen, die sich hier ein Stelldichein geben. Neben Hotelketten aus aller Welt sind aber auch Freizeitparks, Fluglinien oder Kreuzfahrtgesellschaften vor Ort, um Nachwuchs zu rekrutieren und Jobinterviews durchzuführen.

Netzwerken für die Zukunft

Mehr als 2.000 Studenten besuchen an beiden Tagen das Forum. Auch Chris (24) und Ben (22) aus Deutschland sind dabei. "Man hat hier die einmalige Gelegenheit, persönliche Kontakte zu knüpfen und ein Netzwerk aufzubauen", sagt Chris. "Schon zu Beginn des Studiums erhält man durch das Recruitment Forum die Möglichkeit, Bewerbungsgespräche zu führen und dabei wertvolle Erfahrungen zu sammeln." Genau wie sein Kommilitone Ben macht er am Hotel Institute Montreux seinen "Bachelor of Business Administration in Hospitality Management". Beide haben sich allerdings unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt: Während Ben sich für eine Spezialisierung im Finanzbereich entschieden hat, konzentriert sich Chris auf den Marketingbereich. Beide haben an zahlreichen Masterclasses teilgenommen, die neben dem Studium am Abend angeboten werden. "Es ist wichtig, immer auf dem neuesten Wissenstand zu sein, denn was heute modern ist, wird morgen Standard sein", so Chris. Dass er später einmal in einem Hotel arbeiten möchte, wusste er schon als Kind. "Bei Urlauben mit meiner Familie habe ich immer die Mitarbeiter ausgefragt und versucht, einen Blick hinter die Kulissen zu erhaschen. Ich wollte wissen, wie ein Hotel funktioniert und wie es zum Beispiel in einer Hotelküche aussieht." Mittlerweile weiß er das ziemlich gut.

Leben wie die Könige

Alle Studenten der SEG-Schulen leben und lernen stilecht in ehemaligen Hotels, darunter auch pompöse Paläste aus der Belle Époque wie der "Caux Palace", der unter den Studenten auch "das Harry-Potter-Schloss" genannt wird. Wo früher Könige und Prinzessinnen nächtigten, schlafen heute Studenten in Wohnheimzimmern, Balkon mit traumhaftem See- und Alpenblick inklusive. Dass die Studenten richtig mit anpacken und regelmäßig um 6 Uhr in der Früh aufstehen müssen, ändert aber auch das luxuriöse Ambiente nicht.

Daran aber führt kein Weg vorbei, denn im Hotelmanagement sind praktische Erfahrungen besonders wichtig, findet Ben. "Die Arbeit an der Rezeption, in der Küche oder im Zimmerservice – das solltest du alles schon einmal selber gemacht haben, um später Mitarbeiter führen zu können." Auch deshalb sind zwei Pflichtpraktika von jeweils mindestens vier Monaten ein fester Bestandteil der SEG-Studiengänge. Optionen dafür werden den Studenten durch das International Recruitment Forum zuhauf geliefert.

Für Ben und Chris ist es nicht die erste Messe. In der Vergangenheit haben sie sich hier selbst Praktikumsstellen gesichert, heute helfen sie den Arbeitgebern am Stand aus. Einer von ihnen ist Fabrice Tessier. "Wir sind immer auf der Suche nach jungen Talenten", sagt der Direktor für Schulbeziehungen und Partnerschaften der Accor Group. Und das nicht zwangsläufig fürs klassische Hotelmanagement: "Auch auf der Suche nach Eventmanagern oder Social-Media-Experten werden wir hier fündig."

Manager der zwischenmenschlichen Beziehungen

Das weiß auch Emanuel Donhauser, Chief Academic Officer der SEG: "Außerhalb von Deutschland spricht man gar nicht mehr vom Hotel- und Gastgewerbe, sondern von der sogenannten Hospitality, also dem Management von zwischenmenschlichenBeziehungen. Wer bei uns studiert, lernt, mit dem Tellerwäscher genauso respektvoll umzugehen wie mit einem prominenten Gast." Ein generalistischer Ansatz, der sich später in vielfältigen Berufsperspektiven bezahlt macht. "Ich studiere etwas, was mir alle Türen öffnet", ist sich Chris sicher, "und das global – ich kann überall auf der Welt einen Arbeitsplatz finden."

Die meisten Studenten nutzen diese Chance. Auch Chris und Ben sind für ihre Praktika ins Ausland gegangen, nach London und Rotterdam. "Die Aussicht auf die Arbeit in verschiedenen Ländern und den Austausch mit Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen hat mich von Anfang an gereizt", sagt Ben.

Um auf Menschen aus den unterschiedlichsten Nationen und Kulturen zu treffen, muss er aber nicht mal die eigene Schule verlassen. Die Schweizer Hotelfachschulen genießen weltweit einen exzellenten Ruf. Kein Wunder also, dass die Studenten wie auch die Dozenten der SEG-Schulen aus über 120 Nationen stammen. Im Unterricht wie auch auf dem Campus wird daher überall Englisch gesprochen. Das gilt auch für die beiden Deutschen, sogar untereinander, und sogar, wenn sonst niemand anderes dabei ist. "Wir wollen ja niemanden ausgrenzen!" Hier wird Hospitality eben gelebt.

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