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25. Mai 2012  

Berufsfeld Sport

Ganz schön sportlich

Sport ist für dich kein Mord, sondern eine Leidenschaft, die du am liebsten zu deinem Beruf machen würdest? Kein Problem: Die Sportwelt bietet eine umfangreiche Palette an Arbeitsbereichen und Berufsbildern.
Sport ist Spaß und Business © Pixelio.de / Jens Bredehorn

Sport ist Spaß und Business.

Nicht umsonst reißen sich sämtliche Länder des Erdballs in schöner Regelmäßigkeit um die Austragung von EMs, WMs und Olympiaden: Länder, Regionen und Städte durch die Organisation und Durchführung internationaler Sportevents und damit einhergehenden Investitionen oft einen ökonomischen Aufschwung. Sport ist längst zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Und die Verflechtung von Sport und Wirtschaft führt zur Erschließung neuer Unternehmenszweige, die sich auf den Sportler- oder Zuschauermarkt spezialisieren.

Wie der gesamte Dienstleistungsbereich beschäftigt auch der Sport samt seiner Organisationen immer mehr Menschen. Viele Tätigkeiten im Breiten- und Gesundheitssport sowie im Berufs- und Spitzensport sind wirtschaftlich tragfähig und rechtfertigen die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Wer sich für einen Beruf im Sportbereich entscheidet, hat also die Qual der Wahl, denn geboten werden zahlreiche Arbeitsfelder: Karriereperspektiven finden sich in Schulen, Sportverbänden, Sportämtern, Kliniken oder Rehabilitationszentren, aber auch im Journalismus, Marketing oder der Tourismus- oder Gesundheits-Branche. 

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Sport- und Fitnesskaufleute kalkulieren nach ihrer Ausbildung zum Beispiel Sportangebote und – veranstaltungen vor dem Hintergrund ihres sportlichen Fachwissens. Falls du dich für diesen Beruf interessierst, solltest du sowohl große Sportbegeisterung als auch ein Interesse an kaufmännischen Aktivitäten mitbringen, denn Sport- und Fitnesskaufleute werden unter anderem im Finanz- und Rechnungswesen und der Sportstättenverwaltung tätig. Sie arbeiten unter anderem in Fitnesscentern und Sportanlagen, bei Sportverbänden und -vereinen sowie in Wellness- und Gesundheitszentren.
 
Studiengänge im Bereich Sport gibt es in Deutschland äußerst viele – zum Beispiel Sportwissenschaft, Sportpädagogik, Sporttherapie oder Sportmanagement. Eine der beliebtesten Anlaufstellen für sportliche Abiturienten ist die Deutsche Sporthochschule in Köln. Dort kann man nicht nur klassische Sport-Studiengänge sowie Sport-Lehramt studieren – auch eine Spezialisierung ist möglich, etwa auf Sporttourismus oder Rehabilitation.

Aber Vorsicht: Um sich für die meisten Sportstudiengänge zu qualifizieren, muss allerdings nicht der Kopf, sondern auch der eigene Körper fit sein, denn für die mitunter sehr anspruchsvollen Eignungsprüfungen ist regelmäßige Sportpraxis ein absolutes Muss. Und der bestandene Härtetest gehört neben der allgemeinen Hochschulreife zu den Zulassungsvoraussetzungen.

Eine Ausnahme bilden hier übrigens die Sportmanagement-Studiengänge: Im Regelfall muss hier zur Aufnahme keine Eignungsprüfung abgelegt werden. Stattdessen kommt es hier vielmehr auf Organisations- und Rechentalent an. Das Studium kombiniert betriebswirtschaftliche Inhalte mit sportökonomischem Fachwissen, darunter unter anderem Sportmarketing oder Sponsoring. Sportmanager kümmern sich um die effektive Organisation des Sports in Vereinen, Sportbetrieben und –verwaltungen und koordinieren Mittel, Personal und anfallende Arbeiten. Inzwischen kommen übrigens auch Sportmanagement-Agenturen, die ihr Know-how als externe Dienstleistung anbieten, als potenzielle Arbeitgeber für Sportmanager in Frage.

www.dshs-koeln.de
www.sportstudenten.de
www.sportwissenschaft.de
www.bisp.de
www.sportpaedagogik-online.de
www.dvgs.de
www.sportmanagement-studieren.de
www.dosb.de

Schlagworte:
 
SportSportmanagementSportpädagogikFitness

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