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18. Februar 2010  

Branchen-Check Sport

Fit für die Zukunft

Das Hobby zum Beruf machen – im Sportbereich ist das möglich. Die Sportbranche bietet Sportskanonen eine umfangreiche Palette an Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten - welche das sind, zeigt unser Branchen-Check.

Branchenporträt

Nicht umsonst reißen sich alle Länder des Erdballs in schöner Regelmäßigkeit um die Austragung von EM, WM und Olympia: Länder, Regionen und Städte erleben oft einen Aufschwung durch die Organisation und Durchführung internationaler Sportevents und damit einhergehenden Investitionen. Sie profitieren von der Steigerung des Bekanntheitsgrades und der Attraktivität des Standortes in der nationalen und internationalen Öffentlichkeit. Sport ist somit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor – die Kommerzialisierung und Professionalisierung nehmen stetig zu. Die Verflechtung von Sport und Wirtschaft führt zur Erschließung neuer Unternehmenszweige, die sich auf den Sportler- oder Zuschauermarkt spezialisieren.

 

Perspektiven und Prognosen

Wie der gesamte Dienstleistungsbereich beschäftigt auch der Sport samt seiner Organisationen – etwa Sportverbände und Sportvereine – immer mehr Menschen. Viele Tätigkeiten im Breiten- und Gesundheitssport sowie im Berufs- und Spitzensport sind wirtschaftlich tragfähig und rechtfertigen die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

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Tätigkeitsfelder und Bewerberprofile

Wer sich für einen Beruf im Sportbereich entscheidet, hat also die Qual der Wahl, denn geboten werden zahlreiche Arbeitsfelder: Karriereperspektiven finden sich zum Beispiel in Schulen, Sportverbänden, Sportämtern, Kliniken oder Rehabilitationszentren, aber auch im Journalismus, Marketing oder der Tourismus- oder Gesundheits-Branche.


Beispiel Ausbildung: Sport- und Fitnesskaufmann

Sport- und Fitnesskaufleute kalkulieren Sportangebote und –veranstaltungen vor dem Hintergrund ihres sportlichen Fachwissens. Falls du dich für diesen Beruf interessierst, solltest du sowohl große Sportbegeisterung als auch ein Interesse an kaufmännischen Aktivitäten mitbringen, denn Sport- und Fitnesskaufleute werden unter anderem im Finanz- und Rechnungswesen und der Sportstättenverwaltung tätig. Sie arbeiten unter anderem in Fitnesscentern und Sportanlagen, bei Sportverbänden und -vereinen sowie in Wellness- und Gesundheitszentren.

 

Studium: Sport

Studiengänge im Bereich Sport gibt es in Deutschland äußerst viele – zum Beispiel Sportwissenschaft, Sportpädagogik, Sporttherapie oder Sportmanagement. Eine der beliebtesten Anlaufstellen für sportliche Abiturienten ist die Deutsche Sporthochschule in Köln. Dort kann man nicht nur klassische Sport-Studiengänge sowie Sport-Lehramt studieren – auch eine Spezialisierung ist möglich, etwa auf Sporttourismus oder Rehabilitation.  Aber Vorsicht: Um sich für die meisten Sportstudiengänge zu qualifizieren, muss allerdings nicht der Kopf, sondern auch der eigene Körper fit sein, denn für die mitunter sehr anspruchsvollen Eignungsprüfungen ist regelmäßige Sportpraxis ein absolutes Muss. Und der bestandene Härtetest gehört neben der allgemeinen Hochschulreife zu den Zulassungsvoraussetzungen.

 

 

Links

www.sport-job.de

www.dosb.de

www.dshs-koeln.de

www.sportjugend-nrw.de

Schlagworte:
 
branchen-checksport

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