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15. Juli 2015  

Lehramt studieren

Lehrer werden kann sich lohnen

Ob Lehramtsstudenten schnell mit einer Einstellung rechnen können, hängt unter anderem vom Bundesland, dem Lehramtstypen und von den Fächern ab. In Ostdeutschland stehen die Chancen allerdings gut, so ein aktueller Bericht der Kultusministerkonferenz.

Das Lehramt-Studium ist bei Schülern durchaus beliebt. Es gibt regelmäßig Ferien, man kann sein Lieblingsfach aus der Schule einfach an der Uni weiterführen und mit Menschen hat der Job auch zu tun. Doch der eine oder andere angehende Lehrer fragt sich zu Recht, wie genau die Einstellungschancen sind. Schließlich macht der Job nur dann richtig Spaß, wenn auch eine unbefristete Stelle in Sicht ist. Die Kultusministerkonferenz hat erst kürzlich wieder den voraussichtlichen Lehrerbedarf der kommenden zehn Jahre berechnet. Maßstab dafür waren die vorhandenen und vorausberechneten Schülerzahlen bis zum Jahr 2025 sowie das Angebot an Absolventen des Lehramtsstudiums. Das Ergebnis: Ein Lehramtsstudium kann sich durchaus lohnen.

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Auch wenn du dich bei der Wahl deines Studienfaches nicht von äußeren Bedingungen beeinflussen lassen solltest – ein Blick auf die regionalen Unterschiede, die verschiedenen Lehramtstypen und den Lehrkräftemangel in bestimmten Fächern kann die eine oder andere Entscheidung vielleicht erleichtern. So sind bereits jetzt in Ostdeutschland 27 Prozent aller benötigten Stellen für Lehrkräfte unbesetzt. Bis zum Jahr 2025 wird der Bedarf dort sogar noch weiter steigen – und das in allen Schulformen. Doch nicht nur regional sind die Unterschiede groß, auch bei den Schultypen und den Fächern gibt es deutliche Differenzen: Besonders im Sekundarbereich II (berufliche Fächer), an beruflichen Schulen aber auch im sonderpädagogischen Bereich  fehlt es an Nachwuchs. Und auch in den Fächern Mathematik und Naturwissenschaften haben angehende Lehramt-Studenten gute Chancen.

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