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08. Dezember 2015  

Sprachreisen

Learning by Speaking

Eine Sprache lernt man am besten dort, wo sie von den Einheimischen gesprochen wird. Wenn man seinen Auslandsaufenthalt dann noch mit dem Besuch einer Sprachschule kombiniert, kann man schon in kurzer Zeit viel erreichen.

Sprachreisen: Spaß haben und Sprache lernen.

Eine Sprachreise bietet gleich mehrere Vorteile: Meist wird der Unterricht von einem Muttersprachler abgehalten, der einem die Sprache von der Pike auf beibringt. Das Erlernte kann nach Unterrichtsende sofort im Alltag umgesetzt werden, beim Einkauf im Supermarkt oder beim Essen im Restaurant. Viele Sprachschulen vermitteln übrigens Gastfamilien, wodurch man noch mal tiefer in die Sprache eintauchen kann. Manche Sprachschulen haben für ihre Schüler ein Kontingent an Appartements zur Verfügung. Empfehlenswert ist hierbei, nach einem nicht-deutschsprachigen Mitbewohner zu fragen, um den inneren Schweinhund von vornherein auszuschalten und die Fremdsprache auch außerhalb der Schule anzuwenden. Ein weiterer Vorteil von Sprachreisen: Das Lernen fällt leichter, weil man die Vokabeln nicht allein büffelt, sondern mit Gleichgesinnten das Ziel verfolgt, die fremde Sprache schnell zu lernen.  

Nicht nur Europa im Angebot

Auch wenn Strand und Meer, falls vorhanden, nicht tabu sind, sollte man eine Sprachreise nicht mit Urlaub verwechseln, denn man verbringt jeden Tag mehrere Stunden in der Schule: Im Standardsprachkurs drei, im Intensivkurs können es auch schon mal fünf oder sechs Stunden sein.

Sprachkurse sind je nach Anbieter schon ab acht Jahren möglich. Dann allerdings nur mit fester Betreuung und auch nur in den Ferien. Wer individueller und unabhängiger reisen will, muss in der Regel mindestens 16 Jahre alt sein. Verbreitet sind die Sprachen, die auch in der Schule unterrichtet werden – also Englisch, Französisch und Spanisch. Die Angebote sind nicht nur auf europäische Länder begrenzt. Du kannst je nach Anbieter auch nach Mexiko, Australien oder Kanada reisen. 

Vergleichen lohnt sich

Natürlich ist eine Sprachreise teurer als ein einfacher Urlaub. Neben Unterkunft, Verpflegung und den Kosten für Ausflüge und andere Aktivitäten muss schließlich auch die Sprachschule bezahlt werden. Ein zweiwöchiger Aufenthalt in London kostet je nach Anbieter zwischen 1.000 und 1.700 Euro. Enthalten sind in den meisten Angeboten Kost und Logis, das Unterrichtsmaterial und der Sprachkurs in der Sprachschule. Ein Preisvergleich zwischen den zahlreichen Sprachreiseanbietern lohnt sich auf jeden Fall, denn nicht nur der Preis, sondern vor allem die Leistungen können variieren: von der Vollpension in einer Gastfamilie bis zur Unterkunft im Studentenwohnheim ohne Verpflegung.

Am besten entscheidest du dich für einen deutschen Sprachreise-Veranstalter. Diese sind zuverlässig und stehen dir auch bei allen auftretenden Problemen zur Seite. Außerdem profitierst du so vom Schutz des deutschen Reiserechts. Anders sieht es bei sogenannten Sprachreise-Vermittlern aus. Diese übernehmen keine Haftung und auch rechtlich bist du nicht abgesichert. Am besten schaust du nach Anbietern, die Mitglied beim Fachverband Deutscher Sprachreise-Veranstalter (FDSV) sind.

Übersichtsseiten zum Thema Sprachreise

www.sprachreisen.info

www.sprachreisenvergleich.de

www.sprachreisen-bewertung.de

Schlagworte:
 
SprachreiseSprachen lernenAusland

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