Home
09. März 2016  

Deutsche Praktikanten im Ausland

Erasmus+ fördert fast 20 Prozent mehr Praktika

Fast 7.500 deutsche Studenten haben im vergangenen Hochschuljahr mit Erasmus+ ein Auslandspraktikum absolviert. Das sind fast 20 Prozent mehr als im Vorjahr.
Erasmus+ fördert fast 20 Prozent mehr Praktika

Großbritannien ist für deutsche Erasmus-Praktikanten das Zielland Nummer 1.

Erasmus+ hat im Hochschuljahr 2014/15 mehr deutsche Studenten im Auslandspraktikum gefördert als je zuvor. Fast 7.500 Praktikanten aus Deutschland haben im Rahmen ihres Studiums für zwei bis zwölf Monate im europäischen Ausland gearbeitet. Das sind 18 Prozent mehr als im Vorjahr 2013/2014. Beliebtestes Gastland war Großbritannien, gefolgt von Spanien und Frankreich.

Das Studenten schon während des Studiums erste Arbeitserfahrung sammeln sollten, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Besonders Praktika im Ausland sind bei Personalern gerne gesehen. Schließlich zeigen Bewerber so, dass sie neugierig auf andere Kulturen sind und im Idealfall eine Fremdsprache perfekt beherrschen.

Anzeige

Bei vielen Studiengängen ist ein Praxissemester fester Bestandteil im Studienplan, für kürzere Praktika bieten sich die Semesterferien an. Die Förderung durch Erasmus+ kann je nach Zielland und Heimathochschule bis zu 700 Euro im Monat betragen.  

Insgesamt wurden im Wintersemester 2014/15 und im Sommersemester 2015 mehr als 42.000 Studenten und Hochschulangehörige aus Deutschland durch Erasmus+ gefördert. Der überwiegende Teil der Studenten war für ein Semester an einer ausländischen Hochschule eingeschrieben. Erasmus+ ist das EU-Bildungsprogramm für Auslandsmobilität.

Schlagworte:
 
Erasmus+AuslandPraktikum

Mehr zum Thema