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19. Oktober 2013  

Benehmen in der Ausbildung

Benimm ist in – vor allem für Azubis

Beim Start ins Berufsleben warten viele Fettnäpfchen auf Berufseinsteiger. Damit der Auftakt als Azubi nicht schiefgeht, hat Ulrike Ligges, Personalexpertin bei der Technischen Akademie Wuppertal, hilfreiche Tipps für euch.
Benehmen in der Ausbildung

An den ersten Tagen der Ausbildung gibt's viele Fragen: Was zieht man an? Gibt es einen Küchendienst? Wen kann ich duzen?

Der erste Eindruck zählt
Stell dich beim Chef und den anderen Mitarbeitern am ersten Tag immer persönlich mit Vor- und Nachnamen vor. Ein kurzer Small Talk lockert die Situation auf. Denk dir vorher am besten ein paar Dinge aus, die du kurz über dich erzählen könntest.

Siezen oder duzen?
Am Anfang steht das „Sie“. Wenn der Chef oder Kollegen dir das „Du“ anbieten, darfst du das natürlich auch annehmen. Kunden und Lieferanten sollten aber durchweg gesiezt werden.

Richtig verbunden
Die Grundregeln beim Telefonieren: Sei höflich und zuvorkommend, lass dein Gegenüber ausreden. Wenn du ans Telefon gehst, melde dich immer mit Vornamen, Nachnamen und dem Namen der Firma. Ganz wichtig: Notier dir immer Namen, Telefonnummer und Anliegen des Anrufers. Und sprich dein Gegenüber mit dem Namen an, das verbessert die Gesprächsatmosphäre. 

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 Handy und Arbeit
Vorsicht mit dem privaten Handy! Während der Arbeitszeit mal eben eine SMS tippen oder schnell die Freundin oder den Freund anrufen, ist tabu. Frag am Anfang einfach nach, wie privates Telefonieren in deinem Ausbildungsunternehmen geregelt ist. Wichtige Gespräche kannst du auch in die Mittagspause verlegen. Übrigens: Du kannst abgemahnt werden, wenn du während der Arbeitszeit heimlich mit dem Smartphone bei Facebook und Co. herumsurfst.

Betreff: Richtig mailen
Mails im Berufsleben sollten nicht mit privaten Mails verwechselt werden, schließlich repräsentierst du deine Firma damit. Daher solltest du Mails immer in der Sie-Form schreiben, ebenso sind eine freundliche Anrede und Verabschiedung Standard. Verabschiede dich immer „Mit freundlichen Grüßen“ statt mit „CU“. Einen passenden Betreff nicht vergessen. Smileys gehören übrigens nicht in berufliche Mails. 

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 Kleidung und Kollegen
Als Bank-Azubi, aber auch in anderen Jobs mit viel Kundenkontakt solltest du lieber nicht zu lässig gekleidet sein. Achte auf saubere, gepflegte Klamotten. Und im Sommer gilt: Bauch- oder schulterfrei zur Arbeit kommen ist ebenso tabu wie mit Flipflops und Shorts. Am besten orientierst du dich einfach daran, wie die Kollegen im Büro angezogen sind.

Küche und Kantine

Auch in der Kantine oder der Büroküche gelten Regeln. In der Teeküche solltest du dich am Anfang darüber erkundigen, ob es einen Spüldienst gibt und wer den Kaffee auffüllt – so vermeidest du, in Fettnäpfchen zu treten. Absolutes No-Go: Sich ungefragt am Kühlschrank zu bedienen.

Zu spät!
Dein Bus fährt nicht, du stehst im Stau oder hast den Wecker nicht gehört. Unpünktlich zur Arbeit zu kommen, ist immer unangenehm. Ruf in jedem Fall schnell auf der Arbeit an und sag Bescheid. Du kannst auch anbieten, die Arbeitszeit nach Feierabend nachzuholen.

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