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19. August 2014  

Vorstellungsgespräch für angehende Azubis

5 Fragen, die auf jeden Fall kommen

Herzlichen Glückwunsch! Die Einladung zum Vorstellungsgespräch bedeutet, dass sich das Unternehmen die Zusammenarbeit mit dir grundsätzlich vorstellen kann. Jetzt möchte dich der Personaler besser kennenlernen und Rückfragen zu deinem Lebenslauf stellen. Darüber hinaus gibt es ein paar grundlegende Fragen, auf die du vorbereitet sein solltest.

1. Warum haben Sie sich bei uns beworben?

Der Personaler möchte im Vorstellungsgespräch wissen, wie sehr du dich für das Unternehmen interessierst. Informiere dich im Internet über die Philosophie und die Produkte deines Wunscharbeitgebers. Außerdem ist es gut, etwas über die Historie in Erfahrung zu bringen. Wann wurde die Firma gegründet und zu welchem Zweck? Wie hat sie sich in den letzten Jahren entwickelt? Es geht hier vor allem darum, eine Verbindung zwischen dir und dem, was die Firma ausmacht, herzustellen. Du kannst z.B. sagen: "Mir ist Nachhaltigkeit sehr wichtig – Ihr Unternehmen ist in diesem Punkt sehr engagiert" oder "mich beeindruckt, wie innovativ Ihre Produkte sind".

2. Warum möchten Sie diese Ausbildung machen?

Sicher hast du gute Gründe dafür, warum du diese und keine andere Ausbildung gewählt hast. Bestenfalls passen deine Interessen und Stärken zum Traumberuf. Informiere dich im Web über die Inhalte der Ausbildung. Was lernt man in der Praxis, was in der Berufsschule? Erzähle dem Personaler, welche Themen dich besonders interessieren. Gibt es Verwandte, die eine ähnliche Ausbildung gemacht haben? Dann frag sie, was sie in ihrer Ausbildungszeit erlebt haben. Stecken hinter deiner Entscheidung auch pragmatische Gründe wie "Die Firma kann ich von zuhause aus zu Fuß erreichen" oder "Die Ausbildung wird gut bezahlt", solltest du das im Gespräch für dich behalten.

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3. Erzählen Sie uns etwas über sich!

Häufig taucht diese Frage im ersten Drittel des Gesprächs auf. Der Personaler erwartet einen kurzen Abriss deiner Schulzeit und deiner ersten praktischen Erfahrungen. Du kannst z.B. über Praktika berichten und darüber, wie du zu deinem Berufswunsch gekommen bist. Gib deinem Bericht Struktur und bleibe gedanklich immer bei dem, was für deine Wunschausbildung wichtig ist. Es macht übrigens keinen guten Eindruck, über ehemalige Lehrer oder Arbeitgeber zu lästern.

4. Wo liegen Ihre Stärken, wo Ihre Schwächen?

Eine gefährliche Frage. Wer hier allzu ehrlich ist ("Bei schlechtem Wetter bin ich manchmal etwas antriebslos") oder besonders auftrumpft ("Ich bin Perfektionist und erziele immer gute Ergebnisse"), schießt sich leicht ins Aus. Der Personaler möchte hören, dass du eine Person bist, die reflektiert ist, also ihr Schwächen kennt, aber genügend selbstbewusst, um eine erfolgreiche Ausbildung zu absolvieren. Lege dir zuhause ein paar moderate Antworten zurecht, etwa "Ich komme gut mit Stress zurecht" als Stärke oder "Meine Excel-Kenntnisse könnten besser sein" als Schwäche.

5. Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Die Frage kommt auf den ersten Blick sehr unverfänglich daher. Doch Achtung! Aus deinen Hobbys kann man auf die Persönlichkeit schließen. Sollst du z.B. im Team arbeiten, schwärme nicht davon, wie sehr du einsame Spaziergänge im Wald liebst. In diesem Fall wäre es besser, einen Mannschaftssport ins Gespräch zu bringen. Letztlich geht es bei der Frage nach deinem privaten Ich aber vor allem darum einzuschätzen, wie du tickst und ob du zur ausgeschriebenen Stelle passt.

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