Viele Schulabsolventen verbinden mit der Suche nach einer Ausbildung den Wunsch nach finanzieller Eigenständigkeit. Und damit du in etwa weißt, wie Azubis zum Hotelkaufmann oder zur Hotelkauffrau finanziell dastehen, erhältst du nachfolgend Infos zum derzeitigen Gehaltsniveau. Zunächst einmal kann dein Verdienst je nach Ausbilder deutlich variieren, 800 Euro monatlich dürften es im Durchschnitt aber definitiv sein. Klar ist auch, dass dein Gehalt von Jahr zu Jahr ansteigt, von anfangs 700 Euro auf rund 900 Euro pro Monat im Jahr des Abschlusses - eine ziemliche Differenz. Das ist ein Zuwachs von knapp 29 Prozent. Und nach der Abschlussprüfung kommt das große Geldverdienen dann ja fast von alleine.
Nehmen wir Ost und West: Hier fällt auf, dass Azubis knapp 9 Prozent mehr Lohn erhalten, wenn sie im Westen der Republik leben. Als monatliches Gehalt sind das 820 Euro, wogegen man in Ostdeutschland nur 750 Euro erhält. Und wie schaut es in den Ländern aus? Hier ist mit einem Lohnniveau von 910 Euro Hessen vorne. Am anderen Ende landet dagegen Mecklenburg-Vorpommern, wo momentan bei einer dualen Ausbildung zum Hotelkaufmann oder zur Hotelkauffrau mit nur 660 Euro zu rechnen wäre.
Nach dem Abschluss gilt es, eine angemessene Stelle zu finden. Fest steht dabei immerhin, dass sich deine Finanzlage verglichen mit der Zeit deiner dualen Ausbildung deutlich stabilisiert. Das jedenfalls demonstrieren Forschungsdaten, denen zufolge du beim Berufseinstieg mit einem Gehaltsniveau von rund 1.450 Euro pro Monat planen kannst. Und weil du dann einige Jahre später genügend berufliche Erfahrung aufweist, sind noch einmal ganz andere Gehälter üblich. Nun solltest du als Hotelkaufmann oder Hotelkauffrau locker bei ungefähr 2.200 Euro landen können.
Thematisieren wir zum Abschluss regionale Gehaltsunterschiede. Kann man diese überhaupt messen? Na klaro! Nehmen wir Ost und West: Hier zeigen die Daten einen Einkommensunterschied von knapp 12 Prozent. Und zwar zugunsten des Westens, wo man als Hotelkaufmann oder Hotelkauffrau momentan 2.150 Euro pro Monat verdient. In Ostdeutschland gibt es nur 1.900 Euro. Noch aussagekräftiger ist es, wenn man einzelne Bundesländer untersucht. Auf Platz eins in der Ländertabelle befindet sich momentan Hessen mit einem durchschnittlichen Einkommen von 2.350 Euro pro Monat, gefolgt von Baden-Württemberg mit 2.200 Euro. Das Schlusslicht ist dagegen Sachsen-Anhalt mit einem Lohndurchschnitt von 1.750 Euro. Das entspricht einer Differenz von immerhin 26 Prozent zum Höchstwert.
Weiterführende Infos zum Artikel
- Datenbasis: Sämtliche Berechnungen in diesem Artikel basieren auf aktuellen Forschungsdaten (Bundesinstitut für Berufsbildung/BIBB und Bundesagentur für Arbeit).
- Beispielcharakter: Alle Berechnungen haben Beispielcharakter - ein rechtlicher Anspruch auf genannte Lohnniveaus ist hieraus nicht ableitbar.
- Brutto/Netto: Bei den genannten Gehaltsangaben handelt es sich um Brutto-Werte.
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