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Gehalt als Hebamme/Entbindungspfleger

Dauer: 36 Monate
Einstiegsgehalt: Ungefähr 2.400 Euro
Ausbildungstyp: Schulische Ausbildung

Ausbildung und Gehalt: Das erwartet dich als Hebamme bzw. Entbindungspfleger/-in

Du bist bereit, eine Ausbildung zur Hebamme bzw. Entbindungspflegerin oder zum Entbindungspfleger anzufangen? Dann solltest du in jedem Fall das hier wissen: Normalerweise erhältst du während der drei Jahre keine Kohle. Leider nicht so dolle, aber unvermeidbar, da es sich um eine reine Schulausbildung handelt. Als Belohnung dafür sammelst du allerdings hervorragendes Basiswissen, das dir das Geldverdienen nach dem erfolgreichen Abschluss eindeutig leichter macht. Bis dahin verhilft dir beispielsweise ein Nebenjob am Wochenende zu ein wenig Einkommen. Zudem gibt es das Taschengeld von deinen Eltern ja auch noch. Damit kannst du gut leben? Als kleine Extra-Motivation möchten wir dir im weiteren Verlauf dieses Beitrags noch mit auf den Weg geben, wie hoch dein Einkommen nach deiner bestandenen Abschlussprüfung sein dürfte.

Sobald du die letzten Prüfungen gemeistert hast, sind die nächsten elementaren Schritte zu klären. Von nun an geht es schließlich darum, wo du demnächst arbeiten wirst. Fest steht dabei: Beim Thema Gehalt wird es erheblich komfortabler sein als während deiner schulischen Ausbildung. Du startest beim Jobeinstieg mit ungefähr 2.400 Euro im Monat, fürs Erste also recht gut. Und weil du dann in ein paar Jahren genug Berufspraxis hast, sind nochmals komplett andere Gehälter üblich. Jetzt dürftest du als Hebamme oder Entbindungspfleger locker bei knapp 3.550 Euro landen können.

Und regionale Gehaltsunterschiede? Gibt es diese überhaupt? Auf jeden Fall! Während man nämlich als Hebamme oder Entbindungspfleger im Westen der Republik durchschnittlich 3.500 Euro pro Monat bekommt, sind es in Ostdeutschland 3.100 Euro. Macht also im Westen etwa 42.000 Euro jährlich und im Osten 37.200 Euro. Eine Differenz von in Summe 11 Prozent. Mindestens genauso spannend ist für die Lebensplanung, wie die Bundesländer untereinander abschneiden. Platz eins in der Tabelle geht dabei an das Saarland, wo das durchschnittliche Einkommen momentan bei knapp 3.650 Euro pro Monat rangiert. Den letzten Platz belegt hingegen Mecklenburg-Vorpommern mit einem Lohnlevel von 2.950 Euro. Das entspricht einem Unterschied von schätzungsweise 19 Prozent zum Höchstwert.

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Weiterführende Infos zum Artikel
- Datenbasis: Sämtliche Berechnungen in diesem Artikel basieren auf aktuellen Forschungsdaten (Bundesinstitut für Berufsbildung/BIBB und Bundesagentur für Arbeit).
- Beispielcharakter: Alle Berechnungen haben Beispielcharakter - ein rechtlicher Anspruch auf genannte Lohnniveaus ist hieraus nicht ableitbar.
- Brutto/Netto: Bei den genannten Gehaltsangaben handelt es sich um Brutto-Werte.
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