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Gehalt als Ausbaufacharbeiter/in

Dauer: 24 Monate
Einstiegsgehalt: Ungefähr 1.950 Euro
Ausbildungstyp: Klassische duale Ausbildung

Gehälter im Vergleich: So viel bekommt man als Ausbaufacharbeiter/-in

Du bevorzugst neben super beruflichen Perspektiven einen ordentlichen Lohn? Dann sollte eine Lehre zum Ausbaufacharbeiter oder zur Ausbaufacharbeiterin genau zu dir passen. Üblicherweise beginnt das Ausbildungsgehalt bei ungefähr 825 Euro im Monat. Danach gibt es dann bis zum Abschluss eine schrittweise Verbesserung auf ungefähr 1.125 Euro. Kein schlechter Betrag also und ganz bestimmt genug für ein paar coole Sachen auf deinem Wunschzettel. Rechnen kannst du im Verlauf der zweijährigen Lehre übrigens mit einem monatlichen Gehaltsdurchschnitt von 975 Euro. Geld also, das man woanders nicht unbedingt bekommt. Schließlich zählt die Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter oder zur Ausbaufacharbeiterin mit dieser Summe zu den oberen 30 Prozent aller Fachbereiche in Deutschland.

825 Euro975 Euro1125 EuroGehalt zum AusbildungsbeginnDurchschnittliches GehaltGehalt zum Ausbildungsende© Einstieg GmbH

Zu regionalen Differenzen liegen ebenfalls brandaktuelle Ergebnisse vor: So würdest du bei einer Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter oder zur Ausbaufacharbeiterin in Bayern am besten dastehen. Schließlich bietet das Bundesland mit durchschnittlich 1.210 Euro im Monat die besten finanziellen Chancen, übrigens gefolgt von Niedersachsen mit etwa 1.155 Euro. Um einiges schlechter ist die Situation hingegen in Nordrhein-Westfalen, wo das Gehaltsniveau derzeit bei 790 Euro im Monat liegt. Aufs gesamte Jahr gerechnet ist das im Vergleich zu Spitzenreiter Bayern ein Minus von etwa 5.040 Euro. Nicht wenig also!

Abschluss erfolgreich: Endlich kann es richtig losgehen!

Als Zeichen dafür, dass sich deine Mühe bezahlt macht, erhältst du nach deinem erfolgreichen Abschluss erheblich mehr Gehalt. Wovon du als Ausbaufacharbeiter oder Ausbaufacharbeiterin genau ausgehen kannst? Auf berufliche Einsteiger wartet durchschnittlich ein Verdienst von etwa 1.950 Euro - im Monat also fast 73 Prozent mehr als kurz vor Ende deiner Ausbildung. Überdies ist damit der Endpunkt deiner Einkommensentwicklung noch außer Reichweite. Denn nach einigen Jahren praktischer Erfahrung sollten für dich definitiv 2.900 Euro drin sein. Langfristig ist in diesem Metier jedoch bei knapp 3.050 Euro Ende. Also bei 56 Prozent über dem, was du zu Beginn verdient hast.

Unterschiede zum Durchschnittsgehalt, das in diesem Beruf bei etwa 2.750 Euro liegt, zeigen sich gerade in den Regionen. Doch wo exakt in Deutschland ist es möglich, als Ausbaufacharbeiter oder Ausbaufacharbeiterin Topverdiener zu werden? Auch dazu haben wir neue Daten vorliegen. Es fällt auf, dass es zwischen Ost und West eine Lohnlücke gibt. So erhält man im Westen Deutschlands etwa 22 Prozent mehr Einkommen als im Osten der Republik. Im Monat können das 650 Euro sein. Auf Ebene der Bundesländer befindet sich Schleswig-Holstein mit einem durchschnittlichen Einkommen von 3.000 Euro an der Spitze des Rankings. Hinten landet hingegen Sachsen. Dort ist derzeit mit nur 2.200 Euro zu rechnen.

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Weiterführende Infos zum Artikel
- Datenbasis: Sämtliche Berechnungen in diesem Artikel basieren auf aktuellen Forschungsdaten (Bundesinstitut für Berufsbildung/BIBB und Bundesagentur für Arbeit).
- Beispielcharakter: Alle Berechnungen haben Beispielcharakter - ein rechtlicher Anspruch auf genannte Lohnniveaus ist hieraus nicht ableitbar.
- Brutto/Netto: Bei den genannten Gehaltsangaben handelt es sich um Brutto-Werte.