Ausbildung als Straßenbauer/in

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Dauer: 3 Jahre
Einstiegsgehalt: zwischen 1.500 und 2.500 Euro
Ausbildungstyp: Klassische duale Ausbildung
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Das machst du in der Ausbildung

  • Du baust Untergründe, auf denen sich Menschen und Fahrzeuge fortbewegen wie zum Beispiel Straßen, Wege, Autobahnen oder Flugplätze.
  • Du vermisst Baustellen und sicherst sie.
  • Du bereitest den Untergrund vor und bringst alle Schichten des Untergrunds auf.
  • Du bedienst große Baustellenmaschinen wie Bagger, Pressluftgeräte, Raupen und Straßenfräsen.
  • Du trägst beschädigte Beläge ab und ersetzt sie.

Fakten

Abschluss
Hauptschulabschluss
Art der Ausbildung
Klassische duale Ausbildung
Verkürzung möglich?
Ja.
Einstiegsgehalt
zwischen 1.500 und 2.500 Euro
Vergütung
1. Ausbildungsjahr: 700 bis 850 Euro 2. Ausbildungsjahr: 900 bis 1.200 Euro 3. Ausbildungsjahr: 1.100 bis 1.475 Euro
Ausbildungsdauer
3 Jahre

Der Beruf im Detail

Was erwartet dich in dem Job?

Als Straßenbauerin oder Straßenbauer baust du unterschiedliche Untergründe, auf denen Menschen zu Fuß oder in verschiedenen Vehikeln unterwegs sind – beispielsweise Straßen, Fahrrad- und Gehwege, Fußgängerzonen, Autobahnen oder Flugplätze. Vor dem Beginn der Bauarbeiten vermisst du die Baustelle sorgfältig und sicherst sie. Den Untergrund bearbeitest du mit Baggern, Raupen und Walzen, damit du auf der verdichteten Erde Zwischenschichten und die abschließende Oberfläche aufbringen kannst. Du reparierst und pflegst Wege und Straßen, die aufgrund hoher Belastung Schäden aufweisen. Außerdem trägst du abgenutzte oder kaputte Beläge ab, ohne Leitungen und Rohre im Untergrund zu beschädigen, und entsorgst sie fachgerecht.

Bei der Arbeit auf Baustellen im Freien bist du der Witterung, aber auch dem Lärm lauter Maschinen sowie Staub, Abgasen und dem Geruch heißen Asphalts ausgesetzt. Bei Straßenbauarbeiten kann es sein, dass du nachts oder am Wochenende eingesetzt wirst – du musst also mit unregelmäßigen Arbeitszeiten rechnen. Nach dem Ende deiner Ausbildung findest du Beschäftigung zum Beispiel in den Branchen Tiefbau, Straßenbau, Wasserbau oder in der öffentlichen Verwaltung.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Die Berufsausbildung im Bauwesen dauert generell 2 oder 3 Jahre. In der Stufenausbildung baut dabei die Spezialisierung auf der Grundbildung auf.

Im Bauwesen erfolgt die Ausbildung zur Straßenbauerin abwechselnd in der Berufsschule, welche theoretische Kenntnisse vermittelt sowie im Ausbildungsbetrieb und im überbetrieblichen Ausbildungszentrum, wo praktische Fertigkeiten vermittelt werden.

In Nordrhein-Westfalen sorgt das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH für die Vermittlung der überbetrieblichen Ausbildungsinhalte. Hierzu betreibt das BFW NRW insgesamt drei moderne Ausbildungszentren an den Standorten Hamm, Kerpen und Oberhausen.

Ausbildungsweg zur Straßenbauerin oder zum Straßenbauer

1. Ausbildungsjahr: Berufliche Grundbildung

18 Wochen Ausbildungsbetrieb, 20 Wochen Ausbildungszentrum, 14 Wochen Berufsschule

2. Ausbildungsjahr: Allgemeine berufliche Fachbildung

27 Wochen Ausbildungsbetrieb, 13 Wochen Ausbildungszentrum, 12 Wochen Berufsschule

ABSCHLUSS Stufe 1 als »Tiefbaufacharbeiter, Schwerpunkt Straßenbauarbeiten« (Kammer-Prüfung)

3. Ausbildungsjahr: Besondere berufliche Fachbildung

38 Wochen Ausbildungsbetrieb, 4 Wochen Ausbildungszentrum, 10 Wochen Berufsschule

ABSCHLUSS Stufe 2 als »Straßenbauer« (Kammer-Prüfung) 

Du hast Abitur oder Fachabitur?

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Wie hoch ist das Gehalt?

In der Ausbildung:
1. Ausbildungsjahr: 700 bis 850 Euro Ausbildungsvergütung
2. Ausbildungsjahr: 900 bis 1.200 Euro Ausbildungsvergütung
3. Ausbildungsjahr: 1.100 bis 1.475 Euro Ausbildungsvergütung

Im Beruf:
Je nach Bundesland, Berufserfahrung und Zusatzqualifikation liegt das Gehalt eines Straßenbauers zwischen 1.750 und 3.700 Euro.

Einstiegsgehalt:
In den ersten beiden Jahren nach der Ausbildung kannst du mit einem Einstiegsgehalt zwischen 1.500 und 2.500 Euro rechnen.

Was musst du mitbringen?

Möchtest du eine Ausbildung zum Straßenbauer machen, musst du auf dem Papier keinen Mindestschulabschluss vorweisen können. Laut Bundesagentur für Arbeit bringen Ausbildungsanfänger allerdings folgenden Schulabschluss mit:

Hauptschulabschluss: 58%
mittlerer Bildungsabschluss: 29%
Hochschulreife: 9%

Für eine erfolgreiche Ausbildung zum Straßenbauer ist es gut, wenn du bereits Vorkenntnisse besitzt. Als Straßenbauer solltest du beispielsweise die benötigten Mengen einzelner Baustoffe berechnen können und dich mit der physikalischen Wirkung von Kräften und Hebeln auskennen. Du bist außerdem im Vorteil, wenn du Übung im technischen Zeichnen hast. Die Arbeit als Straßenbauer ist eine praktische Tätigkeit und körperlich anstrengend – du brauchst daher einen belastbaren Körper, Ausdauer und eine gute Gesundheit. Ein ausgeprägtes räumliches Sehvermögen hilft dir dabei, die geplanten Straßenverläufe von den Plänen und Skizzen abzulesen und in die Realität zu übertragen. Außerdem solltest du für diesen Job gerne im Team arbeiten, gleichzeitig aber auch kein Problem mit selbstständiger und sorgfältiger Arbeit haben. Und: Um Unfälle zu vermeiden, solltest du immer mit Vorsicht und Umsicht an die Arbeit gehen.

Wie sind die Aufstiegschancen?

Um keine neuen Entwicklungen in deinem Arbeitsbereich zu verpassen, haben Straßenbauer eine große Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten.

  • Beispielsweise kannst du dich in Themengebieten wie Bausanierung, Tiefbau oder Baumaschinenführung fortbilden lassen.
  • Lege alternativ eine Prüfung als Straßenbaumeister ab oder absolviere eine Weiterbildung in der Fachrichtung Bautechnik mit verschiedenen Schwerpunkten, um beruflich voranzukommen.
  • Auch durch ein Studium kannst du dir weitere Karrierechancen erarbeiten, beispielsweise durch ein Bachelorstudium in den Fächern Verkehrsingenieurwesen oder Bauingenieurwesen.

Einstieg Reality-Check

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