Ausbildung als Mathematisch-technische/r Assistent/in

Dauer: 1 bis 3 Jahre
Einstiegsgehalt: zwischen 1.500 und 2.500 Euro
Ausbildungstyp: Schulische Ausbildung
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Das machst du in der Ausbildung

  • Du bist an der Entwicklung und Installation von Computerprogrammen in Unternehmen beteiligt.
  • Du bist für Datenbanken, Content Management Systeme oder Buchhaltungssoftware verantwortlich.
  • Du verwendest verschiedene Programmiermethoden und -sprachen, um neue Software zu erstellen.
  • Du bist auch dafür zuständig, Rechner aufzusetzen, Netzwerke aufzubauen oder die informationstechnische Infrastruktur zu verbessern.
  • Du führst Schulungen durch, um Anwender auf die Benutzung neuer Soft- oder Hardware vorzubereiten.

Fakten

Abschluss
Mittlerer Schulabschluss
Art der Ausbildung
Schulische Ausbildung
Verkürzung möglich?
Ja.
Einstiegsgehalt
zwischen 1.500 und 2.500 Euro
Vergütung
Als Berufsfachschüler erhältst du in der Regel kein Ausbildungsgehalt.
Ausbildungsdauer
1 bis 3 Jahre

Der Beruf im Detail

Was erwartet dich in dem Job?

Als Mathematisch-technischer Assistent bist du an der Entwicklung und Installation von Computerprogrammen beteiligt, die in Unternehmen eingesetzt werden. In vielen Betrieben kommen beispielsweise Datenbanken, Content Management Systeme oder Buchhaltungssoftware zum Einsatz, für die du verantwortlich bist. Du verwendest verschiedene Programmiermethoden und -sprachen, um den Anforderungen deines Betriebs oder deiner Kunden gerecht zu werden. Neben der Programmierung neuer Software bist du auch dafür zuständig, Rechner aufzusetzen, Netzwerke aufzubauen oder die informationstechnische Infrastruktur zu verbessern. Du pflegst und wartest Rechnersysteme, Datenbanken und Netzwerke. Und: Du führst Schulungen durch, um Anwender auf die Benutzung neuer Soft- oder Hardware vorzubereiten.

Deine Arbeitszeit verbringst du in erster Linie in Büros, beim Kunden vor Ort, in Besprechungsräumen oder in Schulungsräumen. Eine Beschäftigung findest du bei EDV-Dienstleistern, Software- und Datenbankanbietern sowie bei Herstellern von IT-Technik.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Eine Voraussetzung, um als Mathematisch-technischer Assistent arbeiten zu können, ist die ein- bis dreijährige schulische Ausbildung. Das bedeutet, dass die Ausbildung an einer Berufsfachschule (BFS) stattfindet. Dort wirst du in allgemeinbildenden Fächern wie Wirtschafts- und Sozialkunde oder Deutsch unterrichtet. Außerdem beschäftigst du dich im theoretischen und praktischen Unterricht zum Beispiel mit folgenden Fragen: Wie löst du Probleme durch mathematische Verfahren? Wie ermittelst du Mittelwerte, Verteilungen und Wahrscheinlichkeiten? Wie kannst du Rechnersysteme einsetzen, um mathematische Aufgabenstellungen zu lösen? Wie sind Netzwerke aufgebaut? Was musst du für den Umgang mit Unternehmenssoftware wissen? Wie programmierst du Software mit verschiedenen Programmiersprachen?
Ein wichtiger Teil deiner Ausbildung zur Mathematisch-technischen Assistentin sind Praktika, in denen du theoretische Inhalte umsetzt und anwendest. Als angehender Mathematisch-technischer Assistent absolvierst du beispielsweise Praktika in Unternehmen der EDV-Branche, deren Aufbau und Organisation du kennenlernst.

Am Ende deiner Ausbildung zum Mathematisch-technischen Assistenten führt ein bestellter Prüfungsausschuss eine Abschlussprüfung durch. Du wirst schriftlich in Fächern des beruflichen Lernbereichs geprüft. In einem praktischen Teil wird unter anderem dein Wissen in berufspraktischen Fächern getestet. Gegebenenfalls findet auch eine mündliche Prüfung statt.

Wie hoch ist das Gehalt?

Während der Ausbildung:
Anders als die Azubis im dualen System erhältst du als Berufsfachschüler meist kein Ausbildungsgehalt. An öffentlichen Schulen ist die Ausbildung an sich kostenfrei, du musst allerdings teilweise Aufnahme- und Prüfungsgebühren zahlen. Wenn deine Ausbildung an einer privaten Schule stattfindet, werden meistens Lehrgangsgebühren erhoben. Weitere Kosten können durch die Anschaffung von Lernmitteln, Berufskleidung oder die Fahrten zur Ausbildungsstätte entstehen.

Im Beruf:
Je nach Bundesland, Berufserfahrung und Zusatzqualifikation liegt das Gehalt eines Mathematisch-technischen Assistenten zwischen 2.200 und 3.300 Euro.

Einstiegsgehalt:
In den ersten beiden Jahren nach der Ausbildung kannst du mit einem Einstiegsgehalt zwischen 1.500 und 2.500 Euro rechnen.

Was musst du mitbringen?

Die Berufsschule entscheidet, welche Bewerber zur Ausbildung als Mathematisch-technischer Assistent zugelassen werden. Laut Bundesagentur für Arbeit wird normalerweise ein mittlerer Abschluss vorausgesetzt.

Die abwechslungsreiche Arbeit als Mathematisch-technischer Assistent vereint theoretische, praktische und organisatorische Tätigkeiten. Es ist wichtig, dass du auch schon vor der Ausbildung über gute Mathekenntnisse verfügst. Für den Umgang mit spezieller Software sind Vorkenntnisse in Informatik von Vorteil. Außerdem solltest du bereit sein, dich über neueste Entwicklungen in deinem Arbeitsfeld auf dem Laufenden zu halten. Wenn du kreativ, flexibel, sorgfältig und selbstständig arbeitest, wirst du in diesem Job gut zurechtkommen.

Wie sind die Aufstiegschancen?

Um keine neuen Entwicklungen in deinem Arbeitsbereich zu verpassen, hast du als Mathematisch-technischer Assistent eine große Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten.

  • Beispielsweise kannst du dich in Themengebieten wie IT-Anwendungsberatung, Netzwerkadministration oder Softwareentwicklung fortbilden lassen.
  • Eine andere Möglichkeit für den beruflichen Aufstieg ist die Zertifizierung als Softwareentwickler oder Komponentenentwickler.
  • Auch durch ein Studium kannst du dir weitere Karrierechancen erarbeiten, beispielsweise durch ein Bachelorstudium im Fach Informatik oder Computermathematik.

Einstieg Reality-Check

Fit in Mathe

Fit in Deutsch

IT Kenntnisse

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