Ausbildung als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

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Dauer: 3,5 Jahre
Einstiegsgehalt: zwischen 1.800 und 2.600 Euro
Ausbildungstyp: Klassische duale Ausbildung
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Das machst du in der Ausbildung

  • Während deiner Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker wartest und reparierst du land- und bauwirtschaftliche Anlagen, Fahrzeuge und Maschinen.
  • Du lernst, wie du technische Skizzen anfertigst, damit Bauteile in Produktion gehen können.
  • Du fertigst Bauteile und Werkstücke, montierst sie und prüfst, ob sie einwandfrei funktionieren.
  • Du lernst, wie du Maschinen und Fahrzeuge für den Transport oder ihren speziellen Einsatz aus- beziehungsweise umrüstest.
  • Du weißt, worauf es im Umgang mit Motor- und Getriebeölen, Brems- und Hydraulikflüssigkeiten, Schmier- und Kühlmitteln ankommt.
  • Du kannst Kunden immer besser rund um die Funktion, Bedienung und Pflege der Maschinen, Anlagen, Fahrzeuge und Geräte beraten.

Fakten

Abschluss
Mittlerer Schulabschluss
Art der Ausbildung
Klassische duale Ausbildung
Verkürzung möglich?
Ja.
Einstiegsgehalt
zwischen 1.800 und 2.600 Euro
Vergütung
1. Ausbildungsjahr: 500 bis 1.000 Euro 2. Ausbildungsjahr: 550 bis 1.050 Euro 3. Ausbildungsjahr: 580 bis 1.100 Euro 4. Ausbildungsjahr: 600 bis 1.200 Euro
Ausbildungsdauer
3,5 Jahre

Der Beruf im Detail

Was erwartet dich in dem Job?

Als Land- und Baumaschinenmechatroniker bist du für die Instandhaltung von Fahrzeugen, Maschinen und Anlagen zuständig, die in der Land- und Forstwirtschaft sowie auf Baustellen benötigt werden. Du wartest und reparierst die Systeme. Du kennst dich mit allen Komponenten aus, sowohl mit den mechanischen, als auch den elektrischen, elektronischen und hydraulischen Systemen. Zu deinem Tätigkeitsspektrum gehören Schweißarbeiten, Abgasuntersuchungen, aber auch die Installation von Melkanlagen und das Umrüsten von Fahrzeugen oder Maschinen mit Zubehör. Typische Arbeitgeber sind Hersteller von Land- und Baumaschinen, Reparaturwerkstätten sowie Verleihstationen. 

Wie läuft die Ausbildung ab?

Bei der Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker handelt sich um eine duale Ausbildung, die von Handwerksbetrieben und Industrieunternehmen angeboten wird. Die theoretische Ausbildung findet an der Berufsschule statt. Nach 3,5 Jahren legst du deine Gesellenprüfung ab. Wenn du bereits über eine abgeschlossene Ausbildung zum Kraftfahrzeugservicemechaniker verfügst, kann dieser Abschluss auf die Ausbildung zur Land- und Baumaschinenmechatronikerin angerechnet werden.

Wie hoch ist das Gehalt?

In der Ausbildung:
1. Ausbildungsjahr: 500 bis 1.000 Euro Ausbildungsvergütung
2. Ausbildungsjahr: 550 bis 1.050 Euro Ausbildungsvergütung
3. Ausbildungsjahr: 580 bis 1.100 Euro Ausbildungsvergütung
4. Ausbildungsjahr: 600 bis 1.200 Euro Ausbildungsvergütung

Im Beruf:
Je nach Bundesland, Berufserfahrung und Zusatzqualifikation liegt das Gehalt eines Land- und Baumaschinenmechatronikers zwischen 2.133 und 2.538 Euro.

Einstiegsgehalt:
In den ersten beiden Jahren nach der Ausbildung kannst du mit einem Einstiegsgehalt zwischen 1.800 und 2.600 Euro rechnen.

Was musst du mitbringen?

Interessierst du dich für eine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker, musst du auf dem Papier keinen Mindestschulabschluss vorweisen können. Laut Bundesagentur für Arbeit bringen Ausbildungsanfänger allerdings folgenden Schulabschluss mit:

In der Industrie:
Hauptschulabschluss: 38%
mittlerer Bildungsabschluss: 52%
Hochschulreife: 5%

Im Handwerk:
Hauptschulabschluss: 37%
mittlerer Bildungsabschluss: 55%
Hochschulreife: 6%

Wenn du gute Noten in Werken, Technik, Mathematik und Physik hast, bringst du optimale Voraussetzungen für die Ausbildung zur Land- und Baumaschinenmechatronikerin mit. Besonders handwerkliches Geschick und technisches Verständnis sind gefragt.

Wie sind die Aufstiegschancen?

Um keine neuen Entwicklungen in deinem Arbeitsbereich zu verpassen, haben Land- und Baumaschinenmechatroniker eine große Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten. 

  • Beispielsweise kannst du dich in Themengebieten wie Schweiß-, Füge- und Trenntechniken, Baumaschinen-Sachkunde und -Technik oder Kraftfahrzeugtechnik und -instandhaltung fortbilden lassen.
  • Lege alternativ eine Prüfung als Landmaschinenmechanikermeister ab, um beruflich voranzukommen.
  • Eine andere Möglichkeit für den beruflichen Aufstieg ist die Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik.
  • Auch durch ein Studium kannst du dir weitere Karrierechancen erarbeiten, beispielsweise durch ein Bachelorstudium im Fach Fahrzeugtechnik.

Einstieg Reality-Check

Fit in Mathe

Interesse an Technik

Fit in Bio, Chemie, Physik

Sorgfalt und Genauigkeit

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