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Ausbildung als Kriminalkommissar/in – Gehobener Kriminaldienst des Bundes

1 Stellenangebot Info Gehalt
Dauer: 36 Monate
Einstiegsgehalt: Ungefähr 2.900 Euro
Ausbildungstyp: Duales Studium

Das machst du in der Ausbildung

  • Du lernst alles, was du als Kriminalkommissar wissen musst.
  • Du wechselst zwischen der Hochschule für Öffentliche Verwaltung und dem Bundeskriminalamt bzw. den Kriminalpolizeidienststellen der Bundesländer.
  • Cyberkriminalität, Terrorismus, Waffendelikte, Drogenkriminalität, Organisierte Kriminalität – du wirst auf vielfältige überregionale und internationale Einsatzgebiete vorbereitet.
  • Du lernst, wie du Unterlagen sicherstellst, Informationen sammelst, Beweismittel sicherst und Verdächtige vernimmst.
  • Du erstellst Analysen und Statistiken zur Kriminalitätsentwicklung und leitest Handlungsempfehlungen daraus ab.
  • Du lernst, mit Waffen umzugehen und dich selbst zu verteidigen.
  • Du wirst viel am Schreibtisch arbeiten und zum Beispiel Berichte und Protokolle schreiben aber auch an Einsätzen teilnehmen.

Fakten

Abschluss
Fachhochschulreife
Art der Ausbildung
Duales Studium
Verkürzung möglich?
Ja.
Einstiegsgehalt
Ungefähr 2.900 Euro
Vergütung
Zwischen 1.500 und 1.750 Euro
Ausbildungsdauer
36 Monate

Der Beruf im Detail

Was erwartet dich in dem Job?

Als Kriminalkommissar bist du im Bundeskriminalamt in Wiesbaden, Meckenheim oder Berlin für die öffentliche Sicherheit zuständig. Du arbeitest bundesweit gegen Verbrecher und bist auch auf internationaler Ebene aktiv. Bei deinen Einsätzen kann es zum Beispiel um terroristische Anschläge, organisierte Kriminalität, Waffen-, Drogen-, Wirtschafts- oder Internetkriminalität gehen. Du bist nicht nur unterwegs - ein großer Anteil deiner abwechslungsreichen Arbeit findet im Büro statt. Du wertest elektronische Daten aus, erstellst Täterprofile, observierst Verdächtige, leitest Fahndungen ein, führst Verhöre, begehst Tatorte und sicherst Beweise. Weil dein Job auch mal gefährlich werden kann, weißt du, wie du dich  im Notfall mit und ohne Waffe verteidigen kannst. Es stehen aber auch Schreibtisch-Aufgaben an – etwa wenn du Berichte oder Protokolle schreiben musst. Je nach Aufgabenschwerpunkt und Abteilung gehören auch das Erstellen von Kriminalstatistiken, das Archivieren von Fingerabdrücke und Täterfotos  oder das Anfertigen von Phantombildern zu deinem Job.

 

 

Wie läuft die Ausbildung ab?

Eine Voraussetzung, um als Kriminalkommissar im gehobenen Kriminaldienst arbeiten zu können, ist das dreijährige duale Studium an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Kriminalpolizei in Brühl. Bevor du dein Studium beginnen kannst, musst du ein mehrtägiges Auswahlverfahren durchlaufen, das aus einem psychodiagnostischen Verfahren, einem Sporttest und Gruppen- sowie Einzelgesprächen besteht. Hier kannst du deine Fähigkeiten und Kenntnisse aber auch deine Persönlichkeit unter Beweis stellen. Außerdem steht eine ärztliche Untersuchung auf Polizeidiensttauglichkeit und eine Sicherheitsüberprüfung an.

Während des Studiums beschäftigst dich zum Beispiel mit folgenden Fragen: Welche Arten der Kriminalität gibt es? Wie können sich Tätergruppen unterscheiden? Wie funktionieren Strafverfolgung und Gefahrenabwehr? Wie kommt man an Informationen und wie verwendet man sie? Wie läuft die internationale Zusammenarbeit ab? Und welche rechtlichen Dinge gibt es zu beachten? Während polizeispezifischer Trainings, Praktika im Bundeskriminalamt und in Länderdienststellen sammelst du Erfahrungen mit den typischen Arbeitsabläufen.

Fast alle Module schließt du mit einer Klausur ab, zusätzlich stehen Sprachtests auf dem Studienplan. Für anstehende Praxisstationen erhältst du eine schriftliche Bewertung, die polizeilichen Einsatztrainings schließt du mit einem Leistungstest ab. Im sechsten Semester schreibst du deine Bachelorarbeit. Nach dem Studium wirst du zum Kriminalkommissar auf Probe ernannt. Nach einer dreijährigen Probezeit wird das Beamtenverhältnis auf Probe in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit umgewandelt.

Wie hoch ist das Gehalt?

Du möchtest wissen, welches Gehalt dich während der Ausbildung im Durchschnitt erwartet? Auf unserer Seite rund ums Gehalt findest du alle wichtigen Informationen. Außerdem zeigen wir dir, mit welchem Gehalt du nach der Ausbildung rechnen kannst und welche regionalen Unterschiede möglich sind.

Was musst du mitbringen?

Eine Voraussetzung, um als Kriminalkommissar im gehobenen Kriminaldienst arbeiten zu können, ist das dreijährige duale Studium an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Kriminalpolizei in Brühl. Bevor du dein Studium beginnen kannst, musst du ein mehrtägiges Auswahlverfahren durchlaufen, das aus einem psychodiagnostischen Verfahren, einem Sporttest und Gruppen- sowie Einzelgesprächen besteht. Hier kannst du deine Fähigkeiten und Kenntnisse aber auch deine Persönlichkeit unter Beweis stellen. Außerdem steht eine ärztliche Untersuchung auf Polizeidiensttauglichkeit und eine Sicherheitsüberprüfung an.

Während des Studiums beschäftigst dich zum Beispiel mit folgenden Fragen: Welche Arten der Kriminalität gibt es? Wie können sich Tätergruppen unterscheiden? Wie funktionieren Strafverfolgung und Gefahrenabwehr? Wie kommt man an Informationen und wie verwendet man sie? Wie läuft die internationale Zusammenarbeit ab? Und welche rechtlichen Dinge gibt es zu beachten? Während polizeispezifischer Trainings, Praktika im Bundeskriminalamt und in Länderdienststellen sammelst du Erfahrungen mit den typischen Arbeitsabläufen.

Fast alle Module schließt du mit einer Klausur ab, zusätzlich stehen Sprachtests auf dem Studienplan. Insbesondere in Englisch solltest du gute Vorkenntnisse mitbringen. Für anstehende Praxisstationen erhältst du eine schriftliche Bewertung, die polizeilichen Einsatztrainings schließt du mit einem Leistungstest ab. Im sechsten  Semester schreibst du deine Bachelorarbeit Nach dem Studium wirst du zum Kriminalkommissar auf Probe ernannt. Nach einer dreijährigen Probezeit wird das Beamtenverhältnis auf Probe in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit umgewandelt.

Wie sind die Aufstiegschancen?

Um keine neuen Entwicklungen in deinem Arbeitsbereich zu verpassen, haben Kriminalkommissare im gehobenen Kriminaldienst eine große Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten.

  • Beispielsweise kannst du dich in Themengebieten wie Verwaltungsrecht, Personenschutz oder Internetsicherheit fortbilden lassen.
  • Eine andere Möglichkeit für den beruflichen Aufstieg ist ein Masterstudium im Fach Kriminologie, Rechtswissenschaft oder Sicherheitsmanagement.
  • Auch durch eine anschließende Aufstiegsausbildung für den höheren Kriminaldienst kannst du dir weitere Karrierechancen erarbeiten.

Linktipp

Ausführliche Informationen findest du auf der Website des BKA: https://www.bka.de/DE/KarriereBeruf/Stellenangebote/Beamte/KriminalkommissarinKriminalkommissar/kka.html

 

 

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