Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in

Info 2 Stellenangebote
Dauer: 1 bis 2 Jahre
Einstiegsgehalt: zwischen 1.700 und 2.200 Euro
Ausbildungstyp: Schulische Ausbildung
Merken

Das machst du in der Ausbildung

  • Du bist für die Mithilfe bei der Versorgung und Pflege von Patienten verantwortlich.
  • Du hilfst beispielsweise bei der Nahrungsaufnahme, bettest Patienten um oder kontrollierst Blutdruck, Atmung oder Puls.
  • Du bist dafür verantwortlich, dass sie zu Untersuchungen und Behandlungen gelangen.
  • Du kümmerst dich auch um Sauberkeit und Hygiene, indem du beispielsweise Instrumente reinigst und Krankenzimmer aufräumst.
  • Du hilfst bei der Pflegedokumentation und der Organisation der Arbeit.
  • Du führst einfache ärztliche Verordnungen und Anweisungen durch.

Fakten

Abschluss
Hauptschulabschluss
Art der Ausbildung
Schulische Ausbildung
Verkürzung möglich?
Ja.
Einstiegsgehalt
zwischen 1.700 und 2.200 Euro
Vergütung
Als Berufsfachschüler erhältst du meist kein Ausbildungsgehalt.
Ausbildungsdauer
1 bis 2 Jahre

Der Beruf im Detail

Was erwartet dich in dem Job?

Als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer bist du für die Mithilfe bei der Versorgung und Pflege von Patienten verantwortlich. Du hilfst beispielsweise bei der Nahrungsaufnahme, bettest Patienten um oder kontrollierst Blutdruck, Atmung oder Puls. Bei deinen vielfältigen Aufgaben steht das Wohl der Patienten immer an erster Stelle – wenn sich der Zustand einer Person verschlechtert, leitest du die ersten Maßnahmen ein, um dies zu ändern. Außerdem bist du dafür verantwortlich, dass sie zu Untersuchungen und Behandlungen gelangen. Du kümmerst dich auch um Sauberkeit und Hygiene, indem du beispielsweise Instrumente reinigst und Krankenzimmer aufräumst. Ein Teil deiner Arbeit ist es auch, einfache ärztliche Verordnungen und Anweisungen durchzuführen. Und: Du hilfst bei der Pflegedokumentation und der Organisation der Arbeit.

Deine Arbeitszeit verbringst du in erster Linie in Untersuchungs- und Behandlungsräumen, in Patientenzimmern, in Sanitärräumen sowie in Büros und Stationszimmern. Eine Beschäftigung findest du in Krankenhäusern, Kliniken, Gesundheitszentren, Facharztpraxen, Altenwohn- und -pflegeheimen, Wohnheimen für Menschen mit Behinderung, Einrichtungen der Kurzzeitpflege sowie bei ambulanten sozialen Diensten.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Eine Voraussetzung, um als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer arbeiten zu können, ist die ein- bis vierjährige schulische Ausbildung. Das bedeutet, dass die Ausbildung an einer Berufsfachschule (BFS) stattfindet. Dort wirst du in allgemeinbildenden Fächern wie Wirtschafts- und Sozialkunde oder Deutsch unterrichtet. Außerdem beschäftigst du dich im theoretischen und praktischen Unterricht zum Beispiel mit folgenden Fragen: Wie kannst du an Pflegemaßnahmen mitwirken? Was beachtest du bei der Organisation deiner Arbeit? Welche rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gelten für deinen Beruf? Wie kannst du situationsgerecht kommunizieren? Was ist die optimale Handlungsstrategie in akuten Notfallsituationen?
Ein wichtiger Teil deiner Ausbildung sind Praktika, in denen du theoretische Inhalte umsetzt und anwendest. Als angehender Gesundheits- und Krankenpflegehelfer absolvierst du beispielsweise Praktika in Krankenhäusern oder Kliniken und gewinnst dort einen Überblick über den Aufbau und die Organisation der Einrichtungen.

Am Ende deiner Ausbildung führt ein bestellter Prüfungsausschuss eine Abschlussprüfung durch. Du wirst mündlich in Fächern wie "Mithilfe bei der medizinischen Diagnostik und Therapie" oder "Gesundheits- und Krankenpflegehilfe als Beruf" geprüft. In einem praktischen Teil wird unter anderem dein Wissen in der Pflege von Patienten getestet. Gegebenenfalls findet auch eine schriftliche Prüfung statt.

Wie hoch ist das Gehalt?

Während der Ausbildung:
Anders als die Azubis im dualen System erhältst du als Berufsfachschüler meist kein Ausbildungsgehalt. An öffentlichen Schulen ist die Ausbildung an sich kostenfrei, du musst allerdings teilweise Aufnahme- und Prüfungsgebühren zahlen. Wenn deine Ausbildung an einer privaten Schule stattfindet, werden meistens Lehrgangsgebühren erhoben. Weitere Kosten können durch die Anschaffung von Lernmitteln, Berufskleidung oder die Fahrten zur Ausbildungsstätte entstehen.

Im Beruf:
Je nach Bundesland, Berufserfahrung und Zusatzqualifikation liegt das Gehalt eines Gesundheits- und Krankenpflegehelfers zwischen 2.500 und 3.100 Euro.

Einstiegsgehalt:
In den ersten beiden Jahren nach der Ausbildung kannst du mit einem Einstiegsgehalt zwischen 1.700 und 2.200 Euro rechnen.

Was musst du mitbringen?

Die Berufsschule entscheidet, welche Bewerber zur Ausbildung zugelassen werden. Laut Bundesagentur für Arbeit wird normalerweise ein Hauptschulabschluss vorausgesetzt.

In diesem Beruf lernst du beratende, verwaltende und praktische Tätigkeiten kennen. Die Arbeit als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer kann körperlich sehr fordernd sein, deshalb sind Kraft, Ausdauer und Belastbarkeit gefordert. Zudem ist es wichtig, dass du über eine robuste Gesundheit und ein intaktes Immunsystem verfügst – du möchtest schließlich vermeiden, selber krank zu werden.
Um Sachverhalte aus der Medizin und der Pflege gut verstehen zu können, sind Vorkenntnisse in Biologie von Vorteil. Die Zusammensetzung und Wirkungsweise von Desinfektions- und Reinigungsmitteln verstehst du besser, wenn du dich mit den Grundlagen der Chemie auskennst.
Wenn du selbstständig, verantwortungsbewusst und sorgfältig arbeitest, wirst du in diesem Job gut zurechtkommen. Für den Umgang mit Patienten solltet du einerseits ein gutes Einfühlungsvermögen und eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit haben, andererseits aber auch in Konflikten angemessen reagieren können. Wichtig ist auch, dass du über die persönlichen und medizinischen Daten der Patienten Stillschweigen wahren kannst.

Wie sind die Aufstiegschancen?

Um keine neuen Entwicklungen in deinem Arbeitsbereich zu verpassen, hast du als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer eine große Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten.

  • Beispielsweise kannst du dich in Themengebieten wie Hygiene im Gesundheitsbereich, Krankenpflege oder Pflegedokumentation fortbilden lassen.
  • Lege alternativ eine Prüfung als Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen ab, um beruflich voranzukommen.
  • Eine andere Möglichkeit für den beruflichen Aufstieg ist eine verkürzte Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger.
  • Auch durch ein Studium kannst du dir weitere Karrierechancen erarbeiten, beispielsweise durch ein Bachelorstudium im Fach Pflegemanagement oder Medizin.

Einstieg Reality-Check

Fit in Bio, Chemie, Physik

Kontaktfreude

Verantwortung übernehmen

Helfer-Mentalität

Bist du ein Match?

Der Check verrät dir, welcher Weg zu deinen Interessen passt.

Check machen