Fachangestellte/r für Bäderbetriebe

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Dauer: 3 Jahre
Einstiegsgehalt: zwischen 1.400 und 2.300 Euro
Ausbildungstyp: Klassische duale Ausbildung
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Das machst du in der Ausbildung

  • Du betreust die Gäste in einer Badeeinrichtung und sorgst so für Sicherheit.
  • Du erteilst Schwimmunterricht und bist für Schwimmprüfungen zuständig.
  • Du überwachst die Wasserqualität im Schwimmbad.
  • Du bist für die Wartung und Pflege der Umkleidekabinen und Duschräume verantwortlich.
  • Du bist an der Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit deines Betriebs beteiligt.

Fakten

Abschluss
Mittlerer Schulabschluss
Art der Ausbildung
Klassische duale Ausbildung
Verkürzung möglich?
Ja.
Einstiegsgehalt
zwischen 1.400 und 2.300 Euro
Vergütung
1. Ausbildungsjahr: 450 bis 920 Euro 2. Ausbildungsjahr: 570 bis 970 Euro 3. Ausbildungsjahr: 670 bis 1.050 Euro
Ausbildungsdauer
3 Jahre

Der Beruf im Detail

Was erwartet dich in dem Job?

Als Fachangestellter für Bäderbetriebe sorgst du für die Sicherheit im Schwimmbad, damit kein Badegast zu Schaden kommt – du verhinderst zum Beispiel, dass ein Besucher der Badeeinrichtung im Wasser untergeht oder sich beim Spielen verletzt. Du gibst Schwimmunterricht und nimmst Schwimmprüfungen ab. Außerdem überwachst du die technischen Anlagen sowie die Wasserqualität der Schwimmbecken und bist für die Pflege und Wartung der Umkleiden und Duschen zuständig. Auch die Grün- und Freiflächen, die sich auf dem Gelände befinden, gehören zu deinem Zuständigkeitsbereich. Außerdem beteiligst du dich an Verwaltungsaufgaben wie der Abrechnung von Eintrittskarten und hilfst bei der Öffentlichkeitsarbeit, indem du zum Beispiel Veranstaltungen an Schulen leitest.

Deine Arbeitszeit verbringst du in Schwimmhallen, in Umkleidekabinen und Duschräumen, im Außenbereich eines Schwimmbades oder in Räumen für technische Anlagen – du wirst aber auch Zeit im Büro verbringen. Einen Arbeitsplatz findest du in Fitnesszentren, Meerwasser-, Wellen-, See-, Strand-, Frei- und Hallenbädern sowie in medizinischen Badeeinrichtungen von Altenheimen und Reha-Kliniken.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Eine Voraussetzung, um als Fachangestellter für Bäderbetriebe arbeiten zu können, ist die dreijährige duale Berufsausbildung. Das bedeutet, dass die Ausbildung sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule stattfindet. Während der Lehre übernimmst du im Unternehmen nach und nach alle Aufgaben, die dich auch im späteren Berufsleben erwarten. Du beschäftigst dich zum Beispiel mit folgenden Fragen: Wie entnimmst du Wasserproben und prüfst die Qualität? Wie wird ein Badebetrieb organisiert? Wie betreust du Badebesucher? Wie reinigst und desinfizierst du einen Badebetrieb und wie genau bereitest du Wasser auf? Welche Normen, Vorschriften und Gesetze gelten in Bädern?
In der Berufsschule besuchst du Unterricht in allgemeinbildenden Fächern. Zudem wirst du auch in berufsspezifischen Lernfeldern wie den Grundlagen wirtschaftlicher Betriebsführung, der Besucherbetreuung und der Öffentlichkeitsarbeit unterrichtet.

Vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres legst du eine praktische Zwischenprüfung ab. Die Abschlussprüfung erfolgt am Ende deiner Ausbildung. Sie besteht aus praktischen Aufgaben in den Fächern "Retten und Erstversorgung", "Schwimmen" und "Besucherbetreuung und Schwimmunterricht". Außerdem legst du eine schriftliche Prüfung zu den Themen "Retten, Erstversorgung und Schwimmen", "Badebetrieb", "Bädertechnik" und "Wirtschafts- und Sozialkunde" ab.

Wie hoch ist das Gehalt?

In der Ausbildung:
1. Ausbildungsjahr: 450 bis 920 Euro Ausbildungsvergütung
2. Ausbildungsjahr: 570 bis 970 Euro Ausbildungsvergütung
3. Ausbildungsjahr: 670 bis 1.050 Euro Ausbildungsvergütung

Im Beruf:
Je nach Bundesland, Berufserfahrung und Zusatzqualifikation liegt das Gehalt eines Fachangestellten für Bäderbetriebe zwischen 2.600 und 4.000 Euro.

Einstiegsgehalt:
In den ersten beiden Jahren nach der Ausbildung kannst du mit einem Einstiegsgehalt zwischen 1.400 und 2.300 Euro rechnen.

Was musst du mitbringen?

Du musst auf dem Papier keinen Mindestschulabschluss vorweisen können. Laut Bundesagentur für Arbeit bringen Ausbildungsanfänger allerdings folgenden Schulabschluss mit:

Hauptschulabschluss: 26%
mittlerer Bildungsabschluss: 59%
Hochschulreife: 14%

Der Beruf eines Fachangestellten für Bäderbetriebe erfordert Fitness, Belastbarkeit und eine gute Gesundheit – schließlich musst du tauchen und unterschiedliche Schwimmtechniken perfekt ausüben können. Da du Schwimmunterricht erteilen und oft mit Schwimmbadbesuchern sprechen wirst, solltest du über ein gutes Hörvermögen sowie Sprachverständnis verfügen. In diesen Situationen helfen dir auch Selbstsicherheit, Kontaktbereitschaft und Durchsetzungsvermögen. Du musst zudem sorgfältig, verantwortungsbewusst und selbstständig arbeiten können. Vorwissen über den Aufbau und die Funktion des menschlichen Körpers ist wichtig, um Menschen in Not helfen zu können – in diesen Fällen ist auch entscheidend, dass du nervlich belastbar bist. Bei der Kassenführung und dem Abrechnen des Zahlungsverkehrs helfen dir grundlegende mathematische Kenntnisse. Und: Vorkenntnisse in Chemie und Physik brauchst du, wenn du Badewässer analysierst und Anlagen wie Pumpen wartest.

Wie sind die Aufstiegschancen?

Um keine neuen Entwicklungen in deinem Arbeitsbereich zu verpassen, haben Fachangestellte für Bäderbetriebe eine große Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten.

  • Beispielsweise kannst du dich in Themengebieten wie Sanitärtechnik, Lüftungstechnik oder Hygiene fortbilden lassen.
  • Lege alternativ eine Prüfung als Meister für Bäderbetriebe ab, um deine Karriere voranzutreiben.
  • Auch durch ein Studium kannst du dir weitere Karrierechancen erarbeiten, beispielsweise durch ein Bachelorstudium in den Fächern Sportmanagement oder Sportökonomie.

Einstieg Reality-Check

Kontaktfreude

Fit in Deutsch

Fit in Bio, Chemie, Physik

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