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Ausbildungsplätze 2019

Wer sich für eine Ausbildung interessiert, sollte sich rechtzeitig nach freien Ausbildungsplätzen umschauen. Manche Unternehmen vergeben diese bereits ein Jahr vor Ausbildungsbeginn, andere erst kurz vorher. Wir verraten dir, wo und wie du nach Ausbildungsplätzen 2019 suchen kannst.

Wann werden freie Ausbildungsplätze 2019 vergeben?

Wann du dich um eine Ausbildung kümmern musst, hängt auch davon ab, für welche Ausbildungsplätze 2019 du dich interessierst. Die Bewerbungsphasen und -fristen hängen nämlich stark von Unternehmensart und -größe ab. So suchen zum Beispiel der Öffentliche Dienst aber auch große Unternehmen sowie Banken und Versicherungen in der Regel mehr als ein Jahr vor Ausbildungsbeginn nach geeigneten Kandidaten. Interessierst du dich beispielsweise für einen Ausbildungsplatz als Bankkaufmann in Köln, als Kaufmann für Versicherung und Finanzen in Berlin oder als Sozialversicherungsfachangestellte in Hamburg dann solltest du dich für den Ausbildungsstart im Jahr 2020 schon jetzt umschauen: Je nach Unternehmen laufen die Bewerbungsphasen von Februar bis November 2019.

In kleinen Unternehmen kannst du dir dagegen in der Regel etwas mehr Zeit lassen, für die Bewerbung um einen der Ausbildungsplätze 2019 bleibt dir bis April desselben Jahres Zeit. Bedenke aber: Beliebte Ausbildungsplätze wie Kaufmann für Büromanagement, Kaufmann im Einzelhandel, Kraftfahrzeugmechatroniker oder Industriekaufmann sind schnell besetzt. Erst recht, wenn du nicht in Hintertupfingen, sondern in einer größeren Stadt wie Essen oder Mannheim wohnst. Du solltest also nicht allzu lange mit deiner Bewerbung warten. Bei Ausbildungen, die nicht ganz so beliebt sind, könntest du rein theoretisch sogar bis kurz vor Ausbildungsbeginn fündig werden. Schau dich am besten rechtzeitig bei deinen Wunschunternehmen um oder nutze Online-Stellenbörsen, um dich in Sachen Ausbildungsplätze 2019 auf dem aktuellen Stand zu bringen.

Wo finde ich freie Ausbildungsplätze 2019?

Auf der Suche nach einem der vielen Ausbildungsplätze 2019 solltest du systematisch vorgehen und alle sich bietenden Möglichkeiten ausschöpfen. Das sind zum Beispiel Ausbildungsplatz-Datenbanken im Internet, Ausbildungsmessen, Stellenanzeigen in regionalen Zeitungen oder die Industrie- und Handels- sowie die Handwerkskammern. Wo genau du nach Ausbildungsplätzen 2019 suchst, hängt unter anderem von deinen Wünschen ab. Bist du bereit, für deine Wunschausbildung umzuziehen? Ist pendeln für dich ok? Kommen auch kleine auszubildende Unternehmen für dich in Frage, die andere Vorteile bieten als große? 

Wenn du für die Berufsausbildung nicht unbedingt in eine andere Stadt oder sogar in ein anderes Bundesland ziehen willst, solltest du in deine Suche auf jeden Fall die regionalen Tageszeitungen einbeziehen. Oftmals annoncieren die Ausbildungsbetriebe vor Ort ausschließlich dort ihre freien Ausbildungsplätze 2019, anstatt sie in Online-Datenbanken einzutragen oder der Arbeitsagentur zu melden. Hilfreich kann es darüber hinaus sein, die Gelben Seiten zu durchforsten und die Unternehmen der Branche, für die du dich interessierst, einfach anzurufen. Damit zeigst du Initiative und das kommt meistens gut an. Selbst wenn der Betrieb derzeit keine Azubis sucht, wird er sich an dich erinnern, wenn demnächst wieder eine Stelle zu besetzen ist. Auch die Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern sind sehr bemüht, ihre Mitgliedsbetriebe bei der Suche nach Auszubildenden zu unterstützen. Auf den Internetseiten der bundesweiten Dachorganisationen sowie der regionalen Kammern findet man Infos, Musterverträge, Auflistungen der Ausbildungsbetriebe sowie Lehrstellenbörsen. Die Kammern beraten übrigens auch persönlich. Finde einfach die für deine Region zuständige IHK bzw. HWK heraus und ruf an. Noch ein Tipp: Erzähle jedem, den du kennst, dass du einen Ausbildungsplatz suchst. Freunde, Bekannte, Verwandte – vielleicht erhältst du ja über persönliche Kontakte den entscheidenden Hinweis, der dich direkt ins Berufsleben führt.

Online nach Ausbildungsplätzen suchen

Die einfachste und wohl umfassendste Möglichkeit, nach einem Ausbildungsplatz zu suchen, bieten Online-Datenbanken wie die auf Einstieg.com. Egal ob du freie Lehrstellen in Stuttgart, Düsseldorf, Bremen, Leipzig oder Hannover suchst – übers Internet kannst du die Angebote fast aller Ausbildungsplätze 2019 in deiner Heimatstadt oder ganz Deutschland abrufen. Zudem kannst du deine Suche eingrenzen: Entweder gibst du den Ausbildungsberuf plus deinen Wunschort inklusive Radius ein oder du suchst nach anderen Kriterien wie der Art der Ausbildung, dem benötigten Schulabschluss oder dem Ausbildungsstart. In der Ergebnisliste musst du dir dann nur noch die Ausbildungsangebote raussuchen, die dich wirklich interessieren.  Mit einem Klick auf das Ergebnis erfährst du Daten und Fakten rund um die Ausbildung, kriegst Infos zum Unternehmen und kannst nachlesen, welche Inhalte dich in der Ausbildung erwarten und welche Eigenschaften du mitbringen solltest. Praktisch: Am Ende des Inserates hast du auch gleich die Möglichkeit, dich zu bewerben. 

Grundsätzlich gilt für die Ausbildungsplatz-Suche via Suchmaschine: Nutze alle vorhandenen Filter, um deine Wunschausbildung zu finden und suche am besten auch nach verwandten Ausbildungsberufen. Wenn du dich zum Beispiel für die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger interessierst und nicht fündig wirst, solltest du dir auch die Ausbildungsangebote für die Lehrstellen als Altenpfleger oder Physiotherapeut anzeigen lassen. Häufig sind die Ausbildungsinhalte ähnlich. Und wer weiß – vielleicht passt der alternative Ausbildungsberuf ja viel besser zu deinen Wünschen als du dachtest.

Ausbildungsplätze 2019 für Abiturienten

Unter den insgesamt knapp 350 dualen Ausbildungsberufen und ca. 130 schulischen Ausbildungen sind viele, die sich sehr gut für Abiturienten eignen, weil sie später noch die Chance zur Weiterqualifizierung bieten. Ein ausgebildeter Fachinformatiker mit dem Bestreben, die Karriereleiter zu erklimmen, kann sich zum Beispiel nach ein paar Jahren zum staatlich geprüften Betriebswirt der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik fortbilden. Oder ein Bankkaufmann mit dem Wunsch, Führungsaufgaben zu übernehmen, sattelt ein Management-Studium an einer Bankakademie drauf. Seit einigen Jahren werden vermehrt sogenannte Abiturientenausbildungen angeboten, die die duale Berufsausbildung von Anfang an mit einer Zusatzqualifikation kombinieren. Das kann zum Beispiel die Prüfung zum Handelsfachwirt, Fachwirt für Vertrieb im Einzelhandel oder Außenhandelsassistenten sein. Auch die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat mit der Ausbildung zum Fluglotsen einen Lehrgang mit sehr hohem Anspruch im Angebot, der sich ausschließlich an Abiturienten richtet. Gleiches gilt für das duale Studium: Ausbildungsplätze werden fast ausschließlich an Schüler mit Abi vergeben, weil sie sehr anspruchsvoll sind.