Mit Mathe die Finanzwelt verstehen
Im Bachelorstudiengang "Mathematische Finanzökonomie" der Universität Konstanz geht es um die Anwendung mathematischer Methoden auf ökonomische Fragestellungen - ein Aufgabengebiet, das seit der Finanzkrise aktueller denn je ist.
Im September 2008 meldete die amerikanische Investmentbank "Lehman Brothers" Insolvenz an – und plötzlich redeten nicht nur Fachleute, sondern auch Medien und Politik von "faulen Krediten" und einer "Finanzkrise". Heute wissen wir, dass diese Krise die Weltwirtschaft noch lange beschäftigen wird – und wie kompliziert viele Finanzprodukte sind, mit denen Banken handelten. So komplex, dass viele "Bankberater" sie am Ende selbst nicht mehr verstanden.
Der Bachelorstudiengang Mathematische Finanzökonomie ist also mehr denn je aktuell. Die Studenten lernen,
- mathematische Methoden aus den Bereichen Analysis, Algebra und Stochastik auf ökonomische Fragestellungen (mit dem Schwerpunkt Finanzmanagement) anzuwenden,
- die mathematisch und ökonomisch fundierte Analyse von Finanzmärkten und -instrumenten,
- die Bewertung und Abschätzung von Risiken und
- die Entwicklung von Vermögensanlagestrategien.
Die Lehrinhalte setzen sich dabei je zur Hälfte aus den Bereichen Mathematik und Ökonomie zusammen. Der Studiengang erstreckt sich über sechs Semester. Bei erfolgreichem Bestehen erhalten die Absolventen den akademischen Grad "Bachelor of Science" (B. Sc.). Unterrichtssprachen sind Deutsch (überwiegend) und Englisch (in Einzelfällen). Ein Auslandssemester ist nicht obligatorisch, aber erwünscht und an ca. 200 Hochschulen weltweit möglich.
- Gesundheitswirtschaft / Gesundheitsmanagement: Gesunde Prozesse schaffen
- FAQ: Was macht ein Unternehmensberater?: Nicht nur Überflieger gesucht
- BWL-Studium: Spezialisten und Allrounder
- Duales Studium: Keine Müdigkeit vorschützen
- Kultur & Wirtschaft: Medien- & Kommunikationswissenschaft in Mannheim: Interdisziplinär studieren


