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03. April 2007  
Nahoststudien in Halle

Neue Ideen für Israel

Im Bachelor-Studiengang "Nahoststudien"der Universität Halle-Wittenberg  beschäftigt man sich vor allem mit den politischen und kulturellen Aspekten des Nahostkonflikts. Damit die Studierenden später auch praktisch vor Ort arbeiten können, gehören auch Sprachkurse in Arabisch und Hebräisch zum Unterrichtsprogramm.

© Johannes Becker / aboutpixel.de

Ein Ende des Konflikts zwischen Israel und den arabischen Staaten bzw. den Palästinensern ist bislang nicht abzusehen. Trotz jahrzehntelanger Friedensbemühungen sind die Konflikte nicht zu lösen.  Der Bachelor-Studiengang "Nahoststudien" der Uni Halle-Wittenberg ist auf die Analyse der politischen Situation im nahen Osten ausgerichtet. Dabei sollen beide Seiten berücksichtigt werden, die israelische und die arabisch/palästinensische. Deswegen sind Sprachkenntnisse sehr wichtig - nur so kann man alle beteiligten Parteien verstehen. Neben Politik, Geschichte, Arabisch und Hebräisch stehen außerdem Problemlösungsstrategien auf dem Stundenplan.

Den Studiengang "Nahoststudien" kann man in Kombination mit zwei anderen Fächern studieren. Die Universität Halle empfiehlt Politikwissenschaft, Zeitgeschichte, Ethnologie oder Soziologie. Der Studiengang beginnt nur zum Wintersemester und ist zulassungsbeschränkt. Wer angenommen wird, kann sich auf eine optimale Betreuung freuen: Nur 15 bis 20 Studierende sollen einen Jahrgang formieren.

Schlagworte:
 
NahoststudienIslamwissenschaftenPolitikwissenschaft

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