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22. Dezember 2005  
Rescue Engineering in Hamburg

Katastrophenschutz weltweit

Die jüngsten Erfahrungen von Natur- und Terrorkatastrophen verdeutlichen den Bedarf an qualifizierten Rettungsfachkräften. Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg hat das erkannt und bietet den Studiengang "Rescue Engineering" an.
Feuerwehrmann

Quelle:PhotoCase.com

Die Fakultät Life Sciences der HAW Hamburg bildet Rettungsfachkräfte aus, mit Fähigkeiten in Medizin, Sicherheits- und Rettungstechnik sowie der Logistik von Großschadens- und Auslandseinsätzen. Trotz knapper finanzieller Ressourcen ist die Umsetzung eines zeitgemäßen Rettungswesens eine Aufgabe, die von den leitenden Fachkräften auch ein breites aktuelles Wissen über wirtschaftliche, soziologische, psychologische und rechtliche Aspekte sowie Führungsaufgaben verlangt.

Deshalb hat die Fakultät Life Sciences der HAW Hamburg am Standort Bergedorf in Zusammengang mit dem Institut für Notfallmedizin der LBK Hamburg GmbH und der Feuerwehr Hamburg den Bachelor-Studiengangs "Rescue Engineering" eingerichtet. Neben Grundlagen der klassischen Ingenieurwissenschaften werden ebenso Studieninhalte aus den Bereichen Medizin, Humanbiologie, Hygiene, Psychologie, Soziologie, Notfallmedizin, Gefahrenabwehr, Human Ressource Management, Umwelt und Katastrophenschutz vermittelt. Hinzu kommen Softskills wie Führungsmanagement und Kommunikation - auch in Englisch. Als Wahlpflichtfach wählen Studierende zwischen den Gebieten Umwelt und Gesundheit, Großschadenseinsatz und Katastrophenschutz und Führung und Kommunikation.

Tätigkeitsfelder

Das Tätigkeitsfeld des künftigen Rettungsingenieurs umfasst u.a. Leitungsfunktionen in der Notfallrettung, im Katastrophen- und Zivilschutz, in internationalen Hilfsprojekten und in der Logistik und Organisation von Großschadenseinsätzen. Zuvor gab es flächendeckend nur die zweijährige Ausbildung zum "Rettungsassistenten" sowie vielfältige Schulungs- und Fortbildungsangebote an verschiedenen Institutionen. Bei den im Managementbereich tätigen Führungskräften handelt es sich in der Regel um Beschäftigte, die aus fachfremden Gebieten für diesen Arbeitsbereich fortgebildet werden.

www.haw-hamburg.de

Schlagworte:
 
KatastrophenschutzMedizinAusland

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