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16. August 2006  
Geoinformatik und Geophysik in Freiberg

Zwei Disziplinen - eine Karriere

Die Technische Universität Freiberg vereint in ihrem Bachelor-Studiengang die Fächer Geoinformatik und Geophysik. Das Studium ist projektbezogen und die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sehen gut aus.

©PhotoCase/Uni Freiberg

Der Bachelor "Geoinformatik und Geophysik" löst die zwei unterschiedliche Diplomstudiengänge "Geoinformatik" und "Geophysik" ab. Der Zusammenschluss ist logisch: Beide Disziplinen durchdringen sich immer mehr. Die Grundlagen in Mathematik, Physik und Informatik sind nahezu deckungsgleich.  Geophysikalische Anwendungen sind zum Beispiel bei der Erdbeben- und Vulkanvorhersage oder der Theorie der Plattentektonik wichtig. Die Geoinformatik verarbeitet die gewonnen Daten und bereitet sie auf.

Während des Studiums wird besonderen Wert wird auf projektorientiertes Arbeiten gelegt: Die Ausbildung umfasst Praktika im Gelände, dem Labor und dem PC-Pool der Uni. Nach sechs Semestern Studium ist man in Lage, Methoden der modernen Informationstechnologie auf Geodaten anzuwenden, die physikalischen Grundlagen geophysikalischer Messmethoden zu verstehen und die entsprechenden geowissenschaftlichen Modelle zu formulieren.

Die späteren beruflichen Einsatzgebiete reichen von der Lagerstättenerkundung für Erdöl über Hochwasserschutz und Klimaforschung bis zum Vertrieb von Daten, Modellen und Software.

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