Technik, die Leben rettet
Ohne die richtige Technik läuft in der medizinischen Versorgung nichts zusammen. Im neuen Studiengang "Medizintechnik" an der Hochschule Offenburg werden seit dem Wintersemester 2010/11 Spezialisten ausgebildet, die sich mit MRTs, ECGs oder CTs bestens auskennen.
Die Gesundheitsversorgung ist in Deutschland mit 170 Milliarden Euro Umsatz eine Branche, die enorme Wachstumsraten verzeichnen kann – und darüber hinaus ein Markt mit stark wachsendem technologischem Anteil. An der Hochschule Offenburg wurde zum Wintersemester 2010/11 deshalb der neue Bachelor-Studiengang "Medizintechnik" eingerichtet. Klassische Ingenieurwissenschaften treffen darin auf besondere Kenntnisse in der Medizin und den verwandten Gesundheitsberufen.
Die Bandbreite der Medizintechnik reicht vom Verbandsstoff über das Fieberthermometer bis hin zu komplexen Gerätschaften wie einem Herzschrittmacher. Medizintechniker entwickeln und verstehen sie. Das Studium ist einschließlich eines betriebspraktischen Semesters auf insgesamt sieben Semester angelegt und. Im zweisemestrigen Grundstudium stehen zunächst theoretische und praxisnahe Grundlagenfächer an, zum Beispiel Elektrotechnik, Maschinenbau oder Ingenieur-Informatik. Im Hauptstudium konzentriert man sich anschließend auf die Vertiefung der bis dahin erworbenen Fachkenntnisse mit Kernfächern wie Medizininformatik, Medizinische Sensorik oder Betriebswirtschaftslehre und Betriebsrecht. Der Studiengang wird darüber hinaus durch neu eingerichtete Laboratorien in den Kernfächern unterstützt.
Der Studienbeginn ist jährlich jeweils zum Wintersemester möglich, die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli.
- Gesundheitswirtschaft / Gesundheitsmanagement: Gesunde Prozesse schaffen
- Pflegeberufe: Einsatzort Krankenbett
- Branchen-Check Pharmaindustrie: Markt der Möglichkeiten
- Seuchenkundler: Mit Computern Seuchen bekämpfen
- Zahntechniker: Mit Fingerspitzengefühl im Einsatz



