Nichts für Einheitsjuristen
Wer „irgendwas mit Jura“ studieren, aber nicht in der Theorie versinken möchte, kann sich für das praxisnähere Fach „Wirtschaftsrecht“ entscheiden.
BWL und Jura sind zwei der Fächer mit den meisten Studierenden in Deutschland – kein Wunder, die Jobaussichten gelten als aussichtsreich und breit gefächert, zudem hat man im besten Fall einen einflussreichen Beruf. Der BA-Studiengang Wirtschaftsrecht kombiniert beide Themenfelder miteinander. Jobaussichten sind zum Beispiel als Wirtschaftsprüfer oder als Vermittler zwischen Konfliktparteien. Manche Wirtschaftsjuristen kontrollieren die Buchführung großer Unternehmen oder vermitteln als Mediator zwischen zwei Konfliktparteien.
Studieninhalte in Wirtschaftsrecht sind natürlich Jura (50%) und BWL (25%), außerdem Statistik, Fremdsprachen und Soft Skills. Der Vorteil am Studium: Es ist kürzer als das Rechtswissenschaftsstudium, das zudem mit seinen zwei Staatsexamina eine hohe Durchfallquote birgt.
Zahlreiche private aber auch staatliche Universitäten bieten den Studiengang Wirtschaftsrecht an. Im Portal Wirtschaftsrecht-Studieren gibt’s eine Übersicht.
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