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21. April 2008  
Mathematische Biometrie in Ulm

Mathe und Medizin

An der Universität Ulm startete mit dem Wintersemester 2008/2009 der Bachelor-Studiengang "Mathematische Biometrie". Die Studieninhalte kombinieren Medizin mit Statistik und qualifizieren Absolventen für eine spätere Tätigkeit in der Pharma-Branche.

© Universität Ulm

Keine Pille und kein Pulver kommt heutzutage in die Apotheke, ohne zuvor umgangreich auf Wirkung und Verträglichkeit getestet worden zu sein. Pharmaunternehmen investieren daher viel Geld in entsprechende Forschung – und beklagen gleichzeitig das Fehlen gut ausgebildeter Fachkräfte für Konzeption und Auswertung der Studien.

Mit dem Bachelor-Studiengang "Mathematische Biometrie" möchte die Universität Ulm diese Lücke nun schließen. Studierende erwartet Stoff aus ganz unterschiedlichen Wissensgebieten: Zunächst werden wichtige mathematische Grundlagen vermittelt. Im Anschluss daran steht mit der Statistik das Kernstück des Studiengangs auf dem Programm. Die Studenten lernen die wichtigsten Verfahren zur Datenanalyse und deren Anwendung in den Fachgebieten Pharmazie und Medizin kennen. Ergänzt werden diese Inhalte um Grundlagen der Biologie und Medizin – die Besonderheit des neuen Studiengangs.

Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester. Da der Studiengang nicht zulassungsbeschränkt ist, gibt es weder Bewerbungs- noch Auswahlverfahren: Wer Abitur oder einschlägige fachgebundene Hochschulreife hat, bekommt sicher einen Studienplatz.

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite des Studiengangs.

Schlagworte:
 
LebenswissenschaftMedizinStatistik

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