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05. Juli 2010  
Berufliche Bildung Elektrotechnik/Metalltechnik in Osnabrück

Lehrer gesucht

Die Osnabrücker Hochschulen tun sich zusammen, um gegen den Mangel an Berufsschullehrern anzukämpfen: Gemeinsam bieten sie Bachelor-Programme in der beruflichen Bildung in den Fachrichtungen Elektrotechnik und Metalltechnik an.

© Fachhochschule Osnabrück

Die Jobs sind da, genug Fachkräfte nicht: Rund 3.700 Lehrkräftestellen werden bis 2015 an den berufsbildenden Schulen frei. Doch lediglich 2.300 Bewerber werden bis zu diesem Zeitpunkt ihre Ausbildung hinter sich haben. Besonders hoch ist dabei der Bedarf an Berufsschullehrern in den beiden Fachrichtungen Elektrotechnik und Metalltechnik. Daher bieten die FH Osnabrück und die Uni Osnabrück gemeinsam die grundständigen Bachelor-Programme "Berufliche Bildung“ für die Fächer Elektrotechnik und Metalltechnik an.

Auf dem Lehrplan stehen neben der jeweiligen beruflichen Fachrichtung – also Elektrotechnik oder Maschinenbau – auch Berufs- und Wirtschaftspädagogik. Zusätzlich wählen die Studierenden eines der zahlreichen allgemeinbildenden Unterrichtsfächer. Zur Auswahl stehen dabei Deutsch, Englisch, Evangelische Religion, Informatik, Katholische Religion, Mathematik oder Physik.

Nach sechs Semestern Regelstudienzeit steht der Abschluss als Bachelor of Science. Danach können die Absolventen als Fachreferent an berufsbildenden Schulen, in Unternehmen oder außerschulischen Bildungseinrichtungen arbeiten. Wer sich hingegen dafür entscheidet, noch ein viersemestriges Master-Studium anzuhängen, qualifiziert sich für das Lehramt an berufsbildenden Schulen.

Neben Abiturienten steht das Studium auch Interessenten mit fachgebundener Hochschulreife offen. Auch besonders qualifizierte Berufstätige haben unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, in einem speziellen Zulassungsverfahren über eine Prüfung aufgenommen zu werden: Meister oder Techniker können sich direkt um einen Studienplatz bewerben. Voraussetzung für das Studium ist in jedem Fall eine einjährige berufspraktische Tätigkeit, mindestens zehn Wochen davon vor Vorlesungsbeginn. Eine einschlägige Berufsausbildung ist dagegen wünschenswert, aber  nicht notwendig.

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Berufliche BildungBerufsschuleLehrerLehramt

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