feedback
Home
16. Mai 2007  
Bewegung und Gesundheit in Gießen

Trainer für alle Lebenslagen

Die Deutschen werden immer dicker - da kommt der Bachelor "Bewegung und Gesundheit" an der Uni Gießen gerade recht. Der Schwerpunkt des Studiengangs liegt auf den Naturwissenschaften, aber auch die Faktoren Sport, Ernährung und Psychologie kommen nicht zu kurz.

© hinterobermaier / aboutpixel.de

Bewegung und Gesundheit ist in allen Lebensphasen wichtig: Ob Kinderturnen oder Aquagymnastik für Senioren - immer mehr Menschen erkennen, dass Sport für ein gutes Lebensgefühl wichtig ist. Gleichzeitig wächst die Zahl derjenigen, die sich nicht genug bewegen und sich als "Couch-Potato" wohler fühlen. Das Resultat: Bei dieser Bevölkerungsgruppe sinkt die Lebenserwartung, Krankheiten wie Diabetes sind keine Seltenheit. Wer den Bachelor "Bewegung und Gesundheit" studiert, kann auf die Bedürfnisse der verschiedenen Gruppen eingehen: Er kann einen Trainingsplan für Sportfans erstellen, oder einen Sportmuffel dazu motivieren, endlich abseits der Couch sein Leben zu genießen.

Grundlagen des Studiums sind die Fächer Sportmedizin, Trainingswissenschaft, Sportpsychologie/ Bewegungswissenschaft und Ernährungswissenschaft. Einen großen Bereich nehmen die Naturwissenschaften ein: Um Ernährung und Gesundheit des Menschen zu verstehen, müssen die Studenten Humanbiologie, Chemie und Biochemie pauken. Die Uni Giessen legt nicht nur Wert auf die Theorie - auch die Praxis kommt nicht zu kurz: In den Laboren lernt man, wie die körperliche Leistung eines Menschen gemessen wird. Außerdem gibt es Praxisveranstaltungen, in denen präventive und therapeutische Trainingsprogramme erstellt und durchgeführt werden.

Das sechssemestrige Bachelor-Studium richtet sich an Interessierte, die sich für Leitungspositionen in gesundheitsorientierten Einrichtungen bei Sportverbänden, Sportvereinen, Kommunen sowie in der Sport- und Freizeit-Industrie qualifizieren wollen. Der hochschulintern zulassungsbeschränkte Studiengang wird zum Wintersemester angeboten, die Bewerbung muss folglich alljährlich bis zum 15.07. eingehen.

Schlagworte:
 
SportGesundheitErnährungswissenschaftSportpsychologie

Mehr zum Thema