Helfende Hände
Kein Arzt kommt ohne einen Helfer aus. Seit dem Wintersemester 2010/11 bietet die Steinbeis-Hochschule Berlin daher den berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang Physician Assistant mit Schwerpunkt Orthopädie und Unfallchirurgie an.
In Kooperation mit der Steinbeis-Hochschule Berlin hat die deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) ein neues Studienmodell entwickelt. Das Konzept: Künftige Pflegekräfte qualifizieren sich nach einer dreijährigen Ausbildungszeit für Arzt-Assistenztätigkeiten in OPs, auf den Stationen und den Ambulanzen an orthopädisch-unfallchirurgischen Kliniken und Niederlassungen. Der passende Studiengang zum Konzept heißt Physician Assistant und ist zum Wintersemester 2010 gestartet.
Das Tätigkeitsfeld eines Physician Assistant liegt zwischen denen eines Arztes und eines Krankenpflegers. Als Assistent gilt es, den operierenden Arzt zu entlasten, damit dieser sich ganz auf die entscheidenden Handgriffe konzentrieren kann. Das Studium beinhaltet einen allgemeinen Teil mit Kursinhalten zu Anatomie und Physiologie, Pflegewissenschaft und Gesundheitswissenschaft sowie Qualitäts- und Risikomanagement, aber auch chirurgische Fächer wie etwa Herzchirurgie oder Neurochirurgie. Darüber hinaus werden im freien Wahlfach spezielle Inhalte der Orthopädie und Unfallchirurgie vermittelt.
Das Studium ist berufsbegleitend konzipiert und erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren. Am Ende steht der Abschluss als Bachelor of Science (B.Sc.). Die Bewerbung für den Studiengang ist ab sofort möglich. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung zum staatlich geprüften Gesundheits- und Krankenpfleger/operationstechnischen Assistenten, zum medizinisch-technischen Assistenten oder eine vergleichbare Ausbildung im Bereich der medizinischen Assistenzberufe.
- Gesundheitswirtschaft / Gesundheitsmanagement: Gesunde Prozesse schaffen
- Pflegeberufe: Einsatzort Krankenbett
- Branchen-Check Pharmaindustrie: Markt der Möglichkeiten
- Seuchenkundler: Mit Computern Seuchen bekämpfen
- Zahntechniker: Mit Fingerspitzengefühl im Einsatz


