Biologie + Medizin = Spitzenforscher
Wer Krankheiten zielgenau behandeln und neue Heilungsmethoden erforschen will, muss sich sowohl mit Biologie als auch mit Medizin auskennen. Ab dem Winter 2011 bietet die die Uni Regensburg den Studiengang "Molekulare Medizin" an.
"Wir schicken das ins Labor", heißt es beim Hausarzt, wenn dem Patient eine Blutprobe entnommen wurde. Hausärzte haben meist wenig praktische Laborerfahrung. Andererseits fehlt vielen Forschern das Verständnis der Funktionen des menschlichen Körpers. Deswegen schließt die Uni Regensburg nun die Lücke mit dem Studiengang Molekulare Medizin, der im Wintersemester 2011 startet.
Ausgebildet werden "medizinnahe Spitzenforscher", wie es in der Presseerklärung der Universität Regensburg heißt. Organisiert wird das auf sechs Semester angelegte Bachelor-Studium mit der Möglichkeit eines anschließenden Master-Studiengangs (vier Semester) durch die Fakultät für Medizin und die Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin.
Naturwissenschaft, Medizin und Laborpraktika
Auf dem Stundenplan der "Molekularen Mediziner/innen" stehen naturwissenschaftliche Grundlagenfächer (z.B. Chemie, Biologie, Physik), vorklinische Disziplinen (z.B. Anatomie, Zellbiologie, Biochemie, Physiologie) und klinisch-theoretische Fächer (z.B. Pharmakologie, Immunologie, Pathologie, Humangenetik).
Absolventen haben gute Einstiegschancen in biomedizinischen Forschungslaboren, in der forschenden Pharmaindustrie, in Unternehmen der Biomedizin, im Wissenschaftsmanagement, in Diagnostiklaboren oder als Wissenschaftsjournalisten.
Für den Bachelor-Studiengang "Molekulare Medizin" ist das Bestehen einer Eignungsfeststellungsprüfung erforderlich. Die Zulassung erfolgt jeweils zum Wintersemester; eine Bewerbung muss spätestens bis zum 15. Juli 2011 eingehen.
- Industriedesign an der Hochschule Regensburg: Für Kreative mit Realitätssinn
- Wirtschaftswissenschaftliche Förderprogramme in Regensburg: Top-Studenten starten durch
- Gesundheitswirtschaft / Gesundheitsmanagement: Gesunde Prozesse schaffen
- Pflegeberufe: Einsatzort Krankenbett
- Branchen-Check Chemie: Forscher und Entdecker

