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16. März 2007  
Archäologische Restaurierung in Mainz

Kolosseum und Co.

Restauratoren benötigen nicht nur viel Fingerspitzengefühl, sondern auch fundierte Kenntnisse in Naturwissenschaften und frühgeschichtlicher Archäologie. Der duale Bachelor-Studiengang „Archäologische Restaurierung“ verbindet praktische und theoretische Ausbildungsinhalte.

© pixelquelle.de

Als eine Kooperation vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) und der Johannes Gutenberg-Universität ging der duale Studiengang zum Wintersemester 2007/08 an den Start. Während der Studienzeit sind die künftigen Restaurateure gleichzeitig Auszubildende des RGZM und verdienen so ihr eigenes Geld.

Mit seinen großen Restaurierungswerkstätten bietet das RGZM den Studierenden spannende Projekte. Dazu gehören unter anderem die wissenschaftliche Auswertung  der Kleidung des weltbekannten Gletschermanns „Ötzi“. Das Museum erhält ausgewählte Objekte aus der ganzen Welt. Funde von der Altsteinzeit bis ins hohe Mittelalter, von Europa über Afrika und Asien bis nach Südamerika werden hier untersucht und bearbeitet.

Das RGZM vergibt jährlich nur fünf Plätze. Voraussetzung sind Abitur und eine handwerkliche Berufsausbildung- beispielsweise als Goldschmied oder Zahntechniker. Aus den Bewerbern wählt das Museum diejenigen mit den besten Voraussetzungen für ein dreimonatiges Vorpraktikum in den Museumswerkstätten aus. Hat man das Praktikum erfolgreich absolviert, bekommt man einen Ausbildungsvertrag, der dann zur Einschreibung in den Studiengang berechtigt.

Restauratoren für archäologisches Kulturgut können sehr vielfältig auf der ganzen Welt arbeiten - beispielsweise an Kupferstatuen aus alten Tempelanlagen oder römischen Schiffwracks.

Schlagworte:
 
ArchäologieRestaurierungGeschichteNaturwissenschaften

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