Brauch- und vorzeigbar
Im neuen Studiengang "Industrial Design" der HTW Berlin lernen die Studierenden, wie man Produkte so gestaltet, dass sie gut funktionieren und dabei auch noch bestens aussehen.

Wer "Industrial Design" studiert, gestaltet Produkte, die gut aussehen und funktionieren. © una.knipsolina / photocase.de
Wie kann man Produkte und Industriegüter gleichzeitig funktional und ästhetisch ansprechend gestalten – egal, ob es sich um einen ergonomischen Laptophalter oder einen möglichst barrierefreien ICE-Schnellzug handelt? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Studierenden des neuen Bachelor-Studiengangs Industrial Design, der zum Wintersemester 2011/12 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin startet.
In den ersten drei von insgesamt sieben Semestern eignen sich die Studierenden designtheoretische Grundlagen und Methoden an. Danach üben sie sich im Rahmen der praktischen Projektarbeit an verschiedenen, zunehmend komplexeren Designaufgaben. Ein Schwerpunkt des Studiums ist dabei das so genannte "Universal Design", bei dem es darum geht. Produkte und Dienstleistungen so zu gestalten, dass sie von jedermann genutzt werden können, unabhängig von Alter oder Behinderungen. Ein Teil der Lehrveranstaltungen wird auf Englisch gehalten, darüber hinaus sind internationale Kooperationen wie mit dem National Institute of Design India in Bangalore und Ahmedabad geplant.
Wer sich für den Studiengang "Industrial Design" interessiert, kann sich bis zum 15. Juli für einen von 40 jährlichen Studienplätze bewerben. Voraussetzungen sind neben der Hochschulreife ein 13-wöchiges Vorpraktikum sowie die Teilnahme an einem zweistufigen Auswahlverfahren, für das unter anderem eine Hausaufgabe und eine eigene Bewerbungsmappe erstellt werden müssen.
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