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15. Juni 2010  
Technische Informatik in Hannover

Vom Handy bis zur Produktionsstraße

Technik? Informatik? Beides! Die Leibniz Universität Hannover bietet seit dem Wintersemester 2010/11 den neuen Studiengang „Technische Informatik an.

© urulaia

Vom Handy bis zur Produktionsstraße: Soft- und Hardware sind heute in allen Bereichen des täglichen Lebens präsent. Das Anwendungsspektrum der Informatik wächst und mit ihm die beruflichen Möglichkeiten und Chancen für Absolventinnen und Absolventen. Deswegen bietet die Leibniz Universität Hannover bietet seit dem Wintersemester 2010/11 den neuen Studiengang „Technische Informatik" an.

Je mehr Software in komplizierte Geräte eingebettet wird, umso wichtiger wird es, die Technik und Informatikprinzipien zu beherrschen. Im Bachelorstudiengang lernen die Studenten die Grundlagen von Informatik und Informationstechnik kennen und erfahren, wie die jeweiligen Fachgebiete voneinander abhängen.

„Das Studium der Technischen Informatik bietet eine fundierte Ausbildung im Software- und Hardware-Bereich“, sagt Prof. Holger Blume, Institut für Mikroelektronische Systeme an der Leibniz Universität Hannover. Neben den fachlichen Modulen sind Soft Skills wie Präsentationstechniken oder Teamfähigkeit in das Studium integriert. Auch wirtschaftswissenschaftliche Zusammenhänge oder Patentrecht können erlernt werden.

Die Kombination von Hardware-Plattformen und Software-Systemen in sogenannten „Embedded Systems“, also „eingebetteten Systemen“ führt zu einer Vielzahl neuer Produkte, beispielsweise in der Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, Automobil- und Medizintechnik oder Robotik. Das Studium der Technischen Informatik bietet eine gute Ausgangsbasis, um im Anschluss in modernen Anwendungsfeldern und Märkten zu arbeiten. 

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