Millimetergenau studieren
Die Universität Hannover bietet den Bachelor-Studiengang "Nanotechnologie" an. Er ist interdisziplinär ausgerichtet, sprich: Die Studenten profitieren von der Zusammenarbeit der Fakultäten für Elektrotechnik und Informatik, für Maschinenbau, für Mathematik und Physik und für Naturwissenschaften.
Ob in der chemischen Industrie, im Maschinenbau, oder in den Bereichen Elektronik und Halbleitertechnologie: überall wird Nanotechnologie angewendet. Sie gilt als Schlüsseltechnologie der Zukunft, und die Wirtschaft sucht nach Experten, die sich mit der Erzeugung und Nutzung von Bauteilen mit Strukturen, die kleiner als ein zehntausendstel Millimeter sind, bestens auskennen.
Der Bachelor-Studiengang "Nanotechnologie" an der Universität Hannover dauert sechs Semester. Neben den Grundlagenfächern Mathematik, Physik, Chemie und Ingenieurwissenschaften werden in Vertiefungsseminaren die physikalischen und chemischen Grundlagen der Nanotechnologie vermittelt. Das Studium ist interdisziplinär: Beteiligt sind die Fakultäten Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau, Mathematik, sowie die Naturwissenschaftliche Fakultät. Neben den Vorlesungen werden die Studenten auch an die praktische Forschung herangeführt, denn das Produktionstechnische Zentrum Hannover und das Laboratorium für Nano- und Quantenengineering sind in den Studiengang mit eingebunden.
Studienvoraussetzung ist das Abitur, sowie ein achtwöchiges Vorpraktikum. Auch während des Studiums ist ein weiteres, zwölfwöchiges Praktikum Pflicht.
- Ingenieur in der Nanotechnologie: Fuhrherr der Moleküle
- NanoEngineering in Duisburg und Essen: Klein aber fein
- Technische Informatik in Hannover: Vom Handy bis zur Produktionsstraße
- Landschaftsarchitektur und Umweltplanung in Hannover: Mehr Grün braucht das Land
- Mechatronik in Hannover: Mechanik + Elektronik = Mechatronik


