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23. Juni 2006  
NanoEngineering in Duisburg und Essen

Klein aber fein

Der interdisziplinäre Bachelor-Studiengang "NanoEngineering" an der Universität Duisburg-Essen vermittelt Wissen aus den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau, Ingenieurwesen und Naturwissenschaften. Der Schwerpunkt liegt aber auf Nanoprozesstechnologie und die Nano(opto)elektronik.

© Universität Duisburg-Essen

In der Nanotechnologie beschäftigt man sich mit millionstel Millimeter feinen Strukturen. Im Vergleich: ein menschliches Haar ist im Durchmesser einige tausendmal größer. Gerade diese geringe Dimension ermöglicht die Entwicklung von neuen Produkten, wie zum Beispiel die Oberflächenversiegelung mit Selbstreinigungseffekt oder Highspeed-Multimedia-Anwendungen.

Das Potential der Nanotechnologie kann aber nur wirtschaftlich genutzt werden wenn man in der Lage ist, die in der Forschung entdeckten Nanoeffekte in industrielle Produkte umzusetzen. Genau darauf ist der sechs semestrige Bachelor-Studiengang "NanoEngineering" an der Universität Duisburg-Essen ausgerichtet. Er vermittelt Basiswissen in Elektrotechnik, Maschinenbau, Ingenieurwesen und Naturwissenschaften. Schwerpunkte des Studienprogramms sind die Nanoprozesstechnologie und die Nano(opto)elektronik.

Auf die Absolventen warten gute Berufschancen: Experten schätzen, dass bis 2015 alle Industriezweige mit Nanotechnologie arbeiten. Deswegen werden in den nächsten 15 Jahren etwa zwei Millionen Experten auf den Gebieten Elektronik, Chemie, Automobilbau oder im Gesundheitsbereich benötigt.

Für Aufstiegswillige bietet die Uni Duisburg-Essen außerdem einen forschungsorientierten Master in "NanoEngineering" an. Hier geht es um Analyse und Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Methoden der Nanotechnologie.

Schlagworte:
 
NanotechnologieNanoEngineeringElektrotechnikMaschinenbau

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