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22. August 2006  
BioGeowissenschaften in Jena

Grenzenlos

Die Universität Jena hat mit dem Bachelor-Studiengang "BioGeowissenschaften" ein fächerübergreifendes Angebot im Programm. Nach dem Abschluss hat man die Qual der Wahl zwischen unterschiedlichen Karrierewegen und verschiedenen Master-Studiengängen.

© Uni Jena

Die Natur macht keinen Unterschied zwischen biologischen, chemischen oder geowissenschaftlichen Prozessen. Zum Beispiel spielen bei der Freisetzung von Schwermetallen aus dem Boden sowohl geochemische, als auch mikrobiologische Faktoren eine Rolle.

In der Hochschullandschaft sind Biologie, Chemie und Geowissenschaften oft getrennt. Die Uni Jena geht mit dem Bachelor-Studiengang "BioGeowissenschaften" einen anderen Weg: Er soll an der Schnittstelle ansetzen und die Studenten zu interdisziplinären Experten ausbilden. Der Bachelor-Studiengang dauert sechs Semester. Er vermittelt zunächst naturwissenschaftliche Grundlagen. Im Verlauf des Studiums kommen biochemisch-technische Fächer dazu, ebenso wie Module aus Umweltschutz und Ökologie. Ein Pflichtpraktikum ist in das Programm integriert.

Im Anschluss an den sechssemestrigen Bachelor bietet die Uni Jena auch einen viersemestrigen Master-Studiengang in BioGeowissenschaften an. Der Bachelor-Abschluss berechtigt außerdem dazu, einen Master-Studiengang im Bereich Umweltwissenschaften anzuschließen. Nach ihrem Abschluss können Biogeowissenschaftler zum Beispiel in der Wasserwirtschaft, bei Umweltämtern, in Ingenieurbüros und in rohstoffbezogenen Unternehmen tätig werden.

Schlagworte:
 
BiogeowissenschaftBiochemieUmweltwissenschaftGeowissenschaft

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