feedback
Home
18. Mai 2007  
Naturwissenschaften in der Informationsgesellschaft in Berlin

Frauenquote

Gendersensible Studiengänge in technologischen Disziplinen - kurz, GALILEA. Hinter diesem Zauberwort versteckt sich ein Studienreformprojekt für mehr Frauen in Naturwissenschaft und Technik. Im Wintersemester 2007/08 startete es zusammen mit dem Bachelor-Studiengang "Naturwissenschaften in der Informationsgesellschaft" an der TU Berlin.

© TU Berlin

Der Bachelor-Studiengang "Naturwissenschaften und Informationsgesellschaft" verbindet verschiedene naturwissenschaftliche Disziplinen: Mathematik, Physik, Informatik, Chemie und Biologie werden hier groß geschrieben und durch Lehrveranstaltungen zum Einsatz moderner IT-Technologien in den Naturwissenschaften ergänzt.

Nach wie vor sind Frauen in fast allen Bereichen von Naturwissenschaften und Technik deutlich unterrepräsentiert. Dabei sind diese Studiengänge und Berufsfelder nicht per se für Frauen weniger interessant. Doch Motivation, fachspezifische Interessen, Lernstile, Lernstrategien, Ziele und Ansprüche unterscheiden sich oft signifikant von denen junger Männer. Ziel des GALILEA-Projekts ist, dass die Hälfte aller Studierenden in den Naturwissenschaften zukünftig weiblich sein werden. Dafür ist bei der Zusammenstellung der Schwerpunkte Mathematik und Naturwissenschaften sowie der ergänzenden Module Prozesswissenschaften, Elektrotechnik und Informatik auf die Vorlieben und Interessen weiblicher Studierender geachtet worden.

Die Regelstudienzeit des Studiengangs beträgt einschließlich der Bachelorarbeit sechs Semester, den Studierenden wird zusätzlich ein eigenes Mentoringprogramm angeboten. Ein dreimonatiges Berufspraktikum rundet die Ausbildung ab.

Schlagworte:
 
NaturwissenschaftInformationsgesellschaftIT

Mehr zum Thema