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25. Juni 2007  
Dentaltechnologie und Metallurgie in Osnabrück

Auf den Zahn gefühlt

Als erste Hochschule in Deutschland hatte die FH Osnabrück einen eigenen Studiengang für Dentaltechnik im Programm. Nach einem naturwissenschaftlichen Grundlagenstudium können die Studenten zwischen zwei Vertiefungsrichtungen wählen: Dentaltechnologie und Metallurgie.

© FH Osnabrück

Beim Bachelor-Studiengang “Dentaltechnologie und Metallurgie“ wird in den ersten drei Semestern Basiswissen gepaukt: Mathematik, Physik, Chemie, Statik, Festigkeitslehre und Fertigungstechnik stehen auf dem Studienplan. Danach kann man sich spezialisieren, entweder auf Metallurgie oder Dentaltechnologie. Im Schwerpunkt Metallurgie geht es um die Produktion und Verarbeitung von Metallen und Legierungen. Beim Schwerpunkt Dentaltechnik wird die Herstellung von Zahnersatz gelernt. Für die nötige Praxis wird durch Unternehmenskooperationen gesorgt: Unter anderem konnte der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen für die Zusammenarbeit gewonnen werden.

Es gibt mehrere Wege zum Dentaltechnik-Studium: Abitur, Fachhochschulreife, eine bestandene Immaturenprüfung und der Meistertitel werden von der FH Osnabrück als Studienberechtigung anerkannt. Wichtig ist ein achtwöchiges Praktikum, von dem mindestens zwei Wochen vor Beginn des Studiums abgeleistet werden müssen.

Das Studium dauert sechs Semester. Die Absolventen der Dentaltechnologie und Metallurgie können neue Werkstoffe und innovative Techniken entwickeln und in der Industrie Karriere machen. Wer eine wissenschaftliche Karriere anstrebt, kann sein Studium im Master "Angewandte Werkstoffwissenschaften"  fortsetzen.

Schlagworte:
 
MetallurgieDentaltechnikZahntechnik

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