Wochenendhaus für Techniker
Die Uni Duisburg-Essen und das Haus der Technik tun sich zusammen, um am Energietechnik-Standort Essen einen passenden Studiengang anzubieten: Der berufsbegleitende Bachelor "Energietechnik" startet zum Wintersemester 2011.

Die "Wochenend-Studierenden" der Elektrotechnik lernen unter anderem alles über saubere Energien wie die Windkraft. © spacejunkie / photocase.de
Zum Wintersemester 2011 führt die Universität Duisburg-Essen einen neuen berufsbegleitenden Studiengang ein: Der Bachelor "Energietechnik" wird in Kooperation mit dem Essener Weiterbildungsinstitut Haus der Technik angeboten, das dabei auch als Studienort dient.
Inhaltlich greift das siebensemestrige Studium den Wandel in der Energiebranche hin zu nachhaltigen Lösungen auf. So spielen die Erzeugung, Verteilung und Verwendung regenerativer Energieformen im Studienverlauf eine große Rolle. Doch auch die konventionelle Kraftwerkstechnik soll im Lehrplan berücksichtigt werden, schließlich wird diese noch auf lange Zeit gebraucht.
Das Studium richtet sich dabei insbesondere an Azubis und bereits in der Energietechnik oder -wirtschaft Berufstätige. Der berufsbegleitende Aufbau des Studiengangs sieht lediglich am Freitagnachmittag (4 Unterrichtsstunden) und am Samstag (8 Unterrichtsstunden) Präsenzunterricht vor. Insgesamt fallen pro Jahr 30 Unterrichtswochen an. Die Studiengebühren für den gesamten Studiengang liegen bei 16.850 Euro, zuzüglich einer Zulassungsgebühr von 200 Euro und einer Gebühr für die Bachelor-Prüfung in Höhe von 500 Euro. Für Finanzierungsmöglichkeiten bietet die Uni Duisburg-Essen Hilfestellungen an.
- Energieökologie an der Hochschule Heilbronn/Campus Künzelsau: Laufend Strom erzeugen
- Regenerative Energietechnik an der TU Chemnitz: Gut für die Umwelt und die Karriere
- Energy Science in Duisburg: Energie auf Englisch
- Energie- und Gebäudetechnik (dual) in Köln: Büffeln im Bachelor, bauen im Betrieb
- Einstieg in die Auto-Branche: "Reine Tüftler haben es schwer"

