Virtuelle Versuche
Probieren beim Studieren: Im Studiengang "Industrial Virtual Engineering", der zum Wintersemester 2011 am Campus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen startet, führen die Studierenden virtuelle Experimente auf der Basis rechnergestützter Simulationen durch.

Wer "Virtual Industrial Engineering" an der Hochschule Furtwangen studiert, simuliert computergestützte Experimente. © Hochschule Furtwangen
Simulieren geht über Probieren – zumindest, wenn es darum geht, Bauteile oder Prozessketten in der Entwicklungsphase zu erproben. Computer und spezielle Software helfen dabei – allerdings nur, wenn sie mit den richtigen Daten gefüttert werden. Studierende des siebensemestrigen Bachelor-Studiengangs "Industrial Virtual Engineering" lernen daher, Problemstellungen zu analysieren, optimieren, korrigieren und visualisieren und geeignete mathematische Modelle von Geräten, Maschinen und Prozessen zu erstellen. Die angehenden Ingenieure stellen das Verhalten technischer Geräte und Anlagen im Rahmen von "virtuellen Experimenten" auf dem Rechner dar.
Neben viel Mathematik und Informatik stehen Mechanik, Elektrotechnik, Simulationstechnik, Konstruktion und Steuerungstechnik auf dem Lehrplan. Der Studienbeginn ist jährlich zum Wintersemester möglich, die Bewerbungsfrist endet jeweils am 15. Juli. Nach dem Abschluss stehen den Absolventen Tätigkeitsfelder in Bereichen wie der Medizintechnik, dem Maschinenbau oder der Mechatronik offen.
- Informationswissenschaft (Bachelor of Engineering) an der Hochschule Darmstadt: Wissen - technisch aufgearbeitet
- Biomedical Engineering in Regensburg: Medizinische Maschinen
- Maschinenbau in Frankfurt und Cádiz: Viva Espana!
- Security & Safety Engineering in Furtwangen: Sicherheit geht vor!
- Nanotechnologie in Hannover: Millimetergenau studieren

