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30. Mai 2005  
Fahrzeugtechnik in Ravensburg

Ohne Elektronik läuft hier gar nichts

Der Studiengang Fahrzeugtechnik der Hochschule Ravensburg-Weingarten führt direkt in einer der größten Branchen überhaupt: die Automobilindustrie. Studierende können sich zwischen den Fachrichtungen Fahrzeugbau und Fahrzeugsystemtechnik entscheiden.

© haindl-cats / Pixelio.de

Die Hochschule macht es ihren Studierenden leicht: Wer mit Fahrzeugtechnik beginnt und erst während des Studiums merkt, dass die Fachrichtun ihm weniger zusagt als gedacht, kann während der ersten drei Semester ins Studienfach Mschinenbau wechseln – bis dahin sind die Lehrpläne identisch.

Wer weitermacht, beginnt mit der Spezialisierung auf die Fahrzeugteschnik, und da geht es vor allem um Mechatronik: In einem modernen Kraftfahrzeug machen die elektronischen und mechatronischen Komponenten einen Anteil von etwa 30 Prozent aus. Die Hauptkomponenten im Fahrzeug: Motor, Getriebe, sämtliche Aufhängungsteile und Bedienungsinstrumente im Innenteil kommen ohne Mechatronik und Elektronik gar nicht mehr aus. 

Der klassische Ingenieur muss sich mit Mechatronik, mit Systemtechnik, mit Elektronik auseinandersetzen können, wenn er am Auto arbeiten will. Ob Anti-Blockier-System, Airbag oder elektronisches Stabilitätsprogramm, im neuen Fahrzeugsystemtechnik-Labor der Hochschule können die Studierenden an Versuchsständen alle Systeme auf Herz und Nieren prüfen und selbst entwickelte Programme ausprobieren.

Die Funktionsweise von Otto- und Dieselmotor, die Fahrdynamik des Fahrzeuges und Aufbau und Funktionsweise des Fahrwerkes lernen die Studierenden im Kraftfahrzeuglabor kennen. Dort können sie zum Beispiel während eines Praktikums an Motor-, und Leistungsprüfstand, bei der Achsvermessung, der Schwerpunktbestimmung oder im Windkanal Praktisches lernen.

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