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26. Oktober 2011  
Industrielle Biotechnologie in Biberach

Natürlich wertvoll

Biomasse kann sowohl stofflich als auch als Energieträger genutzt werden. Wie genau das funktioniert, lernen künftige Ingenieure im Bachelor-Studiengang "Industrielle Biotechnologie" der Hochschule Biberach.
Biotechnologie

Im Studiengang "Industrielle Biotechnologie" lernen die Studierenden den vielseitigen Rohstoff Biomasse kennen. © kallejipp / photocase.de

"Industrielle Biotechnologie" heißt ein neuer Bachelor-Studiengang, der zum Wintersemester 2011/12 an der Hochschule Biberach in Baden-Württemberg gestartet ist. Ausgebildet werden hier Ingenieure, die sich mit den Bioprozessen zur Erzeugung von Energieträgern und Wertstoffen auskennen. Dazu benötigen sie Kenntnisse im Anlagenbau sowie in der Mess- und Regeltechnik. Die Schwerpunkte des siebensemestrigen Studiums liegen in den Bereichen Verfahrenstechnik, technische Mikrobiologie und Chemie, doch auch wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen stehen auf dem Lehrplan.

Nach dem Studienabschluss sind die Absolventen Spezialisten für den Einsatz von biotechnologischen Verfahren, bei denen Biomasse stofflich (Cellulosefasern oder Biopolymere) oder energetische (Biokraftstoffe) verwertet wird. Als Tätigkeitsfelder eröffnen sich ihnen so beispielsweise die chemische Industrie, die Verpackungsindustrie, Ingenieurbüros oder Unternehmen für die Herstellung von Lebensmitteln, Kosmetik oder Papier.

Der Studiengang "Industrielle Biotechnologie" nimmt jährlich zum Wintersemester neue Studierende auf, die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. Juli des jeweiligen Jahres. Pro Jahrgang stehen 36 Studienplätze zur Verfügung, Zulassungsvoraussetzung ist unter anderem das erfolgreiche Abschneiden in einem Auswahlverfahren.

Schlagworte:
 
BiotechnologieBiomasseEnergieWertstoff

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