Meisterlicher Sachverstand
Auf dem "dritten Bildungsweg" können sich Berufstätige mit Realschulabschluss an der SRH Hochschule Heidelberg weiterbilden. Der Bachelor-Studiengang "KFZ-Sachverständigenwesen" richtet sich vor allem an Meister und Techniker.

Der Studiengang "KFZ-Sachverständigenwesen" ergänzt ein Maschinenbau-Studium um spezifisches Sachverständigenwissen. © SRH Hochschule Heidelberg
Zum 1. Oktober 2011 führt die SRH Hochschule Heidelberg mit dem berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang "KFZ-Sachverständigenwesen" ein neues Angebot ein, das sich explizit auch an Interessenten richtet, die „nur“ über einen Realschulabschluss verfügen, sich aber nach abgeschlossener Ausbildung weiterbilden möchten. Für die Zulassung reicht statt der Hochschul- oder Fachhochschulreife nämlich auch ein Meistertitel oder eine abgeschlossene Berufsausbildung mit zwei bis fünf Jahren Berufserfahrung aus.
Grundlage für den Studiengang ist ein reguläres Maschinenbaustudium, darüber hinaus eignen sich die Studierenden auch sachverständigenspezifische Kenntnisse an: Dazu gehören zum Beispiel die Gutachtenerstellung und Unfallrekonstruktion sowie fachübergreifendes Wissen im Projektmanagement, unter anderem aus den Bereichen Rechtswissenschaft und Spurenkunde. In Projektarbeiten und Praktika kommen die erlernten Studieninhalte praktisch zur Anwendung.
Nach neun Semestern Regelstudienzeit steht der Abschluss als „Bachelor of Engineering“, mit einer einschlägigen Ausbildung im Rücken kann die Studiendauer weiter reduziert werden. Mit einem grundständigen Studienabschluss im Rücken ist es den Absolventen zudem möglich, eine weiterführende Ausbildung zum Prüfingenieur zu beginnen.
Die Gebühren für das Studium an der privaten Hochschule werden pro erreichtem Credit Point berechnet, die Gesamtkosten für den Bachelor-Abschluss belaufen sich so auf etwa 30.000 Euro.
- Einstieg in die Auto-Branche: "Reine Tüftler haben es schwer"
- Erfahrungsberichte zum Thema duales Studium: "Von Anfang an Praxiserfahrung sammeln"
- Branchen-Check Maschinen- und Anlagenbau: Innovation & Technik
- Interview mit Mars-Pionier Oliver Knickel: "Es liegt in unserer Natur, das Unmögliche zu probieren"
- Voll- oder Teilzeitstudium?: Northern Business School bietet Flexibilität

