Flugzeuge im Bau(ch)
Hamburg gehört zu den wichtigsten Standorten der Luftfahrtindustrie. Nur logisch also, dass im Studiengang "Flugzeugbau" der Hochschule für Angewandte Wissenschaften spezielle Ingenieure ausgebildet werden.

Wie ein solches Flugzeug entsteht, lernt man im Bachelor-Studiengang "Flugzeugbau" der HAW Hamburg. © Airbus SAS 2010
Wer an Hamburg denkt, hat meist erst einmal einen der größten Seehäfen der Welt im Kopf. Doch auch die Luftfahrtindustrie ist in der Hansestadt ein tragender Wirtschaftsfaktor: Allein Airbus beschäftigt hier rund 11.000 Mitarbeiter, dazu kommt die Zulieferindustrie. Die Hochschule für angewandte Wissenschaften hat einen passenden Studiengang im Angebot: Im Bachelor "Flugzeugbau" der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg stehen neben Grundlagen aus Mathematik, Mechanik oder Werkstoffkunde auch Fachwissen wie Ergonomie und Design, Faserverbundtechnologie und Strukturkonstruktion mit CAD-Software auf dem Lehrplan. Ab dem vierten Semester können die Studierenden zwischen den Schwerpunkten "Antrieb und Fahrwerk", "Karosserientwicklung" oder "Nutz- und Sonderfahrzeugbau" wählen. Das siebte und letzte Semester ist für eine 20-wöchige Ausbildungsphase in der Industrie reserviert.
Nach dem Abschluss finden die Absolventen Jobs in den Entwicklungs- und Produktionsabteilungen der Flugzeugindustrie oder als Wartungsingenieure bei Airlines. Der Studiengang nimmt sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester neue Studienanfänger auf, die Bewerbungsfristen laufen jährlich bis zum 15. Januar (für das folgende Sommersemester) und 15. Juli (für das folgende Wintersemester). Übrigens: Neben dem regulären Bachelor-Studiengang und einem weiterführenden Master bietet die HAW auch eine duale Variante an, die die theoretische Ausbildung um Praxisphasen in Partnerunternehmen ergänzt.
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