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29. Juni 2009  
Umweltnaturwissenschaften in Tübingen

Der Umwelt zuliebe

"Umweltnaturwissenschaften"- das kann man bisher nur an der Universität Tübingen studieren. Die Studenten lernen dort, mit umweltnaturwissenschaftlichen Problemen und Fragestellungen umzugehen.

© S. Hofschläger / Pixelio.de

In Zeiten, in denen kaum eine Ausgabe einer Zeitung oder Nachrichtensendung ohne Meldungen über den Klimawandel erscheint, rücken umweltnaturwissenschaftliche Fragen mehr denn je ins Bewusstsein. An der Eberhard Karls Universität Tübingen darf man sich nun auch im Rahmen eines Studiums mit derartigen Themen beschäftigen: Dort wird der bundesweit einmalige Bachelorstudiengang Umweltnaturwissenschaften angeboten.

Der BA soll den Studierenden das Rüstzeug liefern, um sich fachlichen Problemen und Fragestellungen zu widmen und Umweltprozesse und -systeme zu verstehen, ob es dabei nun um den Klimawandel, Georessourcen oder Umweltsystemmanagement geht.

Den Absolventen steht ein breites Spektrum möglicher Berufsfelder offen. Ob im Versicherungs- und Bankwesen, der Industrie, Behörden oder Hochschul- und Forschungseinrichtungen – die Flexibilität am Arbeitsmarkt ist hoch. Im Anschluss an den innerhalb von sechs Semestern erworbenen Bachelor of Science (BSc) darf man seine Kenntnisse aber auch mit einen Masterstudium vertiefen, an der Universität Tübingen etwa mit dem internationalen Studiengang "Applied Enviromental Geosciences".

Wer sich für den Studiengang interessiert, kann sich noch bis zum 15. Juli beim Studentensekretariat der Universität Tübingen bewerben. Um sich einen Studienplatz zu sichern, gilt es allerdings zunächst im Wettbewerb zu bestehen: Aufgrund der erwarteten hohen Nachfrage und der Zulassungsbeschränkung auf 40 Studierende pro Jahrgang muss man sich als Bewerber einem Auswahlverfahren stellen.

Schlagworte:
 
UmweltUmwelttechnikTübingenNaturwissenschaften

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