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15. März 2007  
Frühe Bildung in Schwäbisch Gmünd

Von klein auf gebildet

Kleinkinder haben ein hohes Bildungspotential, das ist bekannt. Doch wie kann man es richtig nutzen? Der Bachelor-Studiengang "Frühe Bildung" an der PH Schwäbisch Gmünd beschäftigt sich mit der Pädagogik der ganz Kleinen.

© gerwin enders / photocase.de

Der frühkindlichen Bildung soll in Deutschland ein höherer Stellenwert eingeräumt werden: "Die Zeit vor der Schule ist mindestens so wichtig wie die Schulzeit selbst", sagt Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Die nur mäßigen Noten bei PISA und Co. scheinen die Notwendigkeit einer früheren Bildung von Kindern zu bestätigen.

An der Pädagogischen Hochschule (PH) Schwäbisch Gmünd werden die Studierenden des Bachelor-Studiengangs "Frühe Bildung" deshalb zu Experten in Sachen Kleinkind-Bildung ausgebildet. Sie sollen später in der Lage sein, frühkindliche Entwicklungs- und Lernprozesse professionell zu beobachten, zu reflektieren und zu gestalten. Auch die Frage, wie die Ausbildung von Erziehern den aktuellen Anforderungen angepasst werden könnte, ist Bestandteil des Studiums. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Übergang vom Kindergarten zur Grundschule.

Die inhaltlichen Schwerpunkte des sechssemestrigen Studiengangs liegen im mathematisch-naturwissenschaftlichen und sprachlichen Bereich. Unter anderem stehen auch Bewegungserziehung, Psychologie und Elternberatung auf dem Stundenplan. Und neben der Theorie gibt es noch die nötige Praxis, beispielsweise bei gemeinsamen Projekten mit Kindertageseinrichtungen.

Beruflich ergibt sich später eine breit gefächerte Palette an Möglichkeiten: Potentielle Arbeitgeber sind alle vorschulisch orientierten Bildungsträger im kirchlichen Bereich, in Kommunen und Vereinen. Der Studiengang beginnt nur zum Wintersemester, die Bewerbungsfrist endet jährlich am 15. Juli. 

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