Mikro und Makro in der Geschichte
Der Bachelor-Studiengang "Geschichtswissenschaften - Zeiten, Räume, Kulturen" an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt ist interdisziplinär ausgerichtet. Die Studierenden befassen sich mit lokal- und regionalspezifischen sowie internationalen Zusammenhängen im Sinne einer Synthese von Mikro- und Makrogeschichte.
Der Bachelor-Studiengang "Geschichtswissenschaften - Zeiten, Räume, Kulturen" richtet sich an Bewerber, die sich für geistes-, sozial- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen interessieren und sowohl in lokalen als auch in regionalen und sogar internationalen Dimensionen denken. Die Studierenden erhalten fundierte Kenntnisse über historische Epochen, Räume und Kulturen und erlenen die die Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit tradierten und aktuellen Geschichts- und Kulturtheorien.
Der sechssemestrige Studiengang besteht aus vier Bereichen: Die zweisemestrige Orientierungsphase führt in die Grundlagen der historischen Wissenschaften unter Berücksichtungen der unterschiedlichen fachlichen Zugänge ein. In der Profilphase stehen interdisziplinäre und international vergleichende Fallstudien im Mittelpunkt. Die Betrachtung und Analyse unter verschiedenen Vergleichsaspekten aus den Bereichen Gesellschaft, Religion, Kunst, Politik und Wirtschaft vertieft die bis dahin erworbenen Kenntnisse.
Praxis steht im Vordergrund
Der Bereich Praxisorientierung verfolgt drei Ziele: Zum einen soll wissenschaftliches Schreiben trainiert und die Fähigkeit dazu vertieft werden. Zum anderen wird ein sechswöchiges Praktikum in Museen, Forschungsinstitutionen, Kulturzentren, Ausstellungs- oder Kongressorganisationen, Verlagen oder diversen Medien erste Einblicke und Orientierung für ein späteres Berufsfeld bieten. Außerdem werden in einem Lehrforschungsprojekt erste praktische Umsetzungen von Forschungsergebnissen erprobt.
Die Studierenden sollen praxis- und berufsrelevante Erfahrungen erwerben, beispielsweise bei der Umsetzung von Publikationskonzepten und Präsentationsformen in verschiedenen Medien. Im Wahlpflichtbereich können Sprachen gelernt, aus dem Angebot anderer Fächer gewählt, Schlüsselqualifikationen erworben sowie Studium Generale-Veranstaltungen belegt werden. Das flexible Gesamtkonzept des Studiengangs soll den Studierenden weitgehende Wahlmöglichkeiten sowie große Lern- und Lehrfreiheit bieten.
Das Studium kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden. Neben der obligatorischen Hochschulreife muss man als Bewerber grundlegende Kenntnisse in zumindest einer modernen Fremdsprache nachweisen können.
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