Grundlagenstudium für Nachwuchs-Juristen
Mit juristischen Bachelor- und Masterstudiengängen tun sich die Hochschulen schwer. Die TU Dresden bietet den Bachelor "Law in Context" an. Dieser Studiengang bietet eine Einführung in alle Rechtsgebiete. Wer aber Anwalt oder Richter werden möchte, muss danach noch einige Jahre weiter studieren.
"Law in Context: Recht mit seinen internationalen Bezügen zu Technik, Politik und Wirtschaft" ist die vollständige Bezeichnung des sechssemestrigen Bachelor-Studiengangs. Wie der Name schon sagt, sollen die Studenten ein möglichst breites rechtswissenschaftliches Verständnis erlangen. Ab dem vierten Semester kann man zwischen den Schwerpunkten "Internationales Recht / Politikwissenschaft", "Technologie- und Umweltrecht" und "Wirtschaftsrecht" wählen. Die Absolventen können in verschiedenen Bereichen tätig werden: Bei Medienunternehmen, in der Unternehmensberatung, bei Umweltorganisationen, Verbänden oder Verbraucherzentralen. An der TU Dresden können sie außerdem Master-Studiengänge im Wirtschaftsrecht oder im Europäischen Integrationsrecht belegen.
Wer sich für die klassisch juristischen Berufe, wie Anwalt oder Richter interessiert, muss an andere Fakultäten ausweichen und dort ein bis zwei Jahre weiter studieren. Erst dann kann man die "Erste Juristische Prüfung" ablegen.
Alle Infos zum Studiengang gibt es auf der Homepage der TU Dresden.
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