Gestalter statt Manager
Pisa und OECD-Studie haben es angeprangert: Mangelhaft für die deutsche Erziehung. Der Studiengang "Pädagogik der frühen Kindheit" will daher Gestalter statt Manager ausbilden.
Um der Bildungsmisere entgegenzuwirken, eröffnete die Hochschule Zittau/ Görlitz den sechssemestrigen Bachelor-Studiengang "Pädagogik der frühen Kindheit". Ziel des neuen Studienganges ist es, Fachkräfte auszubilden für die Organisation und Gestaltung von Prozessen der Entwicklung, Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern. Es gehe nicht darum, Manager und Leiter auszubilden, betonen die Studiengangleiter. Sondern Bildungs- und Entwicklungsprozesse von Kindern zu gestalten und zu fördern.
Nach dem Studium können die Pädagogen vor allem in frühpädagogische Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Krippen, Kindergärten, im Hort, Jugendämtern, Schulen, Familienbildungsstätten, kulturelle Einrichtungen und Frühförderstellen arbeiten.
Für die Zulassung an der Hochschule Zittau/ Görlitz ist die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife nötig, der Studiengang ist zulassungsbeschränkt. Berücksichtigt wird bei der Zulassung jedoch auch ein Berufsabschluss im sozialen Bereich oder ein Praktikum von mindesten 10 Monaten Dauer im sozialen Bereich.
- Lehramt - Studium und Beruf: Unterrichten ist nicht alles
- Lehrer an berufsbildenden Schulen: Großes Fächerspektrum
- Sozialpädagogin: Anderen Menschen helfen
- Ausbildung zum Erzieher an der Freien Dualen Fachschule Stuttgart: Erziehen und verdienen
- Erziehung, Bildung und Gesundheit im Kindesalter (dual) in Nürnberg: Zwischen Hochschule und Hort

