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23. Juni 2010  
CHE-Studienkredit-Test

Zinsen so niedrig wie nie

Private Bank, staatliche Bank oder Studienkredit von der Uni? Der fünfte CHE-Studienkredit-Test ergab: Am günstigsten sind staatliche Kredite.

In Deutschland gibt es ein großes Angebot an Studienkrediten, Studienfonds und Studienbeitragsdarlehen, 36 Angebote verglich der CHE-Test miteinander.

Das Ergebnis: Derzeit sind Studienkredite zu teilweise äußerst günstigen Konditionen erhältlich – zahlreiche Anbieter haben die Zinssätze im Vergleich zum Vorjahrweiter gesenkt. Bei Studenten am beliebtesten sind die staatlichen Kredite: So bekamen 2009 rund 17.000 Studenten einen KfW-Studienkredit,14.000 schlossen einen Vertrag beim Programm „Bildungskredit“  des Bundesverwaltungsamtes ab und das „Studienbeitragsdarlehen“ der NRW.Bank wurde über 11.000 Mal neu in Anspruch genommen.

Wer einen Kredit benötigt, der solle, so Ulrich Müller, der CHE-Projektleiter, darauf achten, „dass attraktive Konditionen über einen Festzins festgeschrieben werden oder wenigstens durch eine Zinsobergrenze das langfristige Zinsrisiko minimiert wird“. Auch die Kreditmodelle einiger regionaler Anbieter (Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken) sind von den Kosten her attraktiver als je zuvor.  Allerdings sollten Studierende nicht nur die Kosten im Auge behalten: Wer beispielsweise ein Auslandssemester einschieben will oder einen Hochschulwechsel plant, hat nichts davon, wenn ein Studienkredit niedrige Zinsen aufweist, aber alle Wechselmöglichkeiten ausschließt.

Der CHE-Studienkredit-Test 2010 stellt das Angebot im Detail vor und weist auch auf versteckte Haken und Ösen hin. "Der" beste Kredit ist kaum identifizierbar – die Modelle bieten jeweils unterschiedlichen Zielgruppen verschiedene Vor- und Nachteile.

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